Kinotipp: Die Überglücklichen

Beatrice ist überglücklich! Tatsächlich? Jedenfalls lässt das der Titel der Tragikkomödie „Die Überglücklichen“ aus Italien verlauten. Was sie auf jeden Fall ist: eine Gräfin, eine Quasselstrippe, eine Lebefrau. Was sie leider aber auch ist: verliebt in einen Verbrecher. Und der bringt sie dazu, Justiz und das Bankenwesen zu narren. Zur Resozalisierung muss sie in eine psychiatrische Frauenklinik.

Dort lernt sie Donnatella kennen. Die ist zerbrechlich, schüchtern und zurückgezogen und trägt ein schmerzhaftes Geheimnis in sich. Die beiden Damen freunden sich an und übernehmen die Gartenarbeit in der Psychatrie. Doch eines Tages entdecken sie unbewachtes Auto. Sie schnappen es sich und ein abenteuerlicher Roadtrip beginnt. Und auf ihrer Reise durch Italien finden sie – ganz unverhofft – das wahre Glück. Im Irrenhaus namens Realtität.

Zuckersüß, liebevoll und verrückt: „Die Überglücklichen“ ist ein Film für Freundinnen, für Familien, aber auch für alle, die selbst auf der Suche nach dem Glück sind.
(eg)