Mit dem Rad zur Arbeit

Es ist nicht nur der Benzinpreis, der die Lust am Radfahren zunehmend anstachelt. Es macht einfach Spaß und befördert das eigene Wohlbefinden, ist gut für Herz und Kreislauf, reguliert das Körpergewicht. Verkürzt: Radeln ist gut für Gesundheit und Umwelt.

An Ersterem sind die Krankenkassen interessiert. Die AOK Weiden hat jetzt wieder den Auftakt gegeben für die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, inzwischen die 11. Auflage. Da ist also jeder zur Teilnahme eingeladen, der gerne mal das Auto stehen lässt und sich aufs Fahrrad schwingt, um damit zur Arbeit zu gelangen.

Mit dabei ist auch regelmäßig Simon Wittmann, der Landrat von Neustadt/WN, obwohl der schon seit 20 Jahren die Strecke von seinem Wohnort Tännesberg bis zu seinem Arbeitsplatz im Amt im Fahrradsattel zurücklegt, so oft es nur geht. Da hat der Chef sicher auch eine Vorbildfunktion inne mit einer gewissen Sogwirkung auf die Radlermotivation seiner Kollegen.

Es geht bei der Aktion also nicht darum, sportliche Leistungsgrenzen anzuvisieren. Wichtig ist dabei, sich in Bewegung zu halten. Das kommt auch angeschlagenen Gelenken zugute.

Erlaubt ist dabei auch eine gewisse technische Unterstützung, da bleiben die Beine zudem in Bewegung. Sogenannte E-Bikes kann man sich im Fachhandel ausleihen und den anstrengenden Part dem Strom überlassen. Davon profitiert dann gleichermaßen die Umwelt. Eine Akkuladung beim E-Bike kostet gerade mal sieben Cent und führt den Radler 70 Kilometer weit.