Organspende: Leben mit einem fremden Herz

Bei der sogenannten Herzsarkoidose bilden sich im Herzen mikroskobisch kleine Bindegewebsknötchen. Eine in Europa äußerst seltene Erkrankung, die schwer zu diagnostizieren ist. Bei Kathrin Schidla aus Schwarzenfeld im Landkreis Schwandorf wurde Herzsarkoidose nur durch Zufall entdeckt. Sie hatte den Verdacht, Heuschnupfen zu haben. Ein Verdacht, der in Folge weiterer Untersuchungen zum Schock wurde. Mittlerweile hat sie ein Spenderherz. Den Vorschlag des Bundesgesundheitsministers Jens Span, dass jeder Organspender sein sollte, sofern er nicht widerspricht, findet sie gut. (tb)