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Pokalkrimi endet glücklich

Der FC Amberg steht im Viertelfinale des bayerischen Verbandspokals, dem Totopokal. Die Mannschaft von Trainer Günter Brandl setzte sich gegen den Regionalligisten SpVgg Bayern Hof mit 8:6 nach Elfmeterschießen durch.

Dass der Pokalabend überhaupt im Elfmeterschießen entschieden werden musste, hatten sich die Amberger selbst verschuldet. Denn eigentlich hatte der Bayernligist den Tabellen-18. der Regionalliga im Griff, führte nach 17 Minuten nach Toren von Gratas Sirgedas (14.) und Sven Seitz (17.) verdient mit 2:0. Gerade bis Mitte der ersten Halbzeit gab es für den FCA Chancen im Minutentakt. Von den Gästen aus Oberfranken waren in der Offensive nicht zu sehen. Sie konnten vielmehr glücklich sein, dass es zur Pause nur 0:2 stand.

In der zweiten Halbzeit profitierte die SpVgg, die in der Runde zuvor die SpVgg SV Weiden aus dem Pokal geworfen hatte, von Amberger Gastgeschenken. In der 68. Minute verwandelte Martin Holek einen Elfmeter sicher zum 2:1, nachdem Kevin Kühnlein sich zuvor nur mit einem Foulspiel im Strafraum zu helfen wusste. Doch auf diesen Anschlusstreffer reagierte der FCA prompt, stellte in Person von Sven Seitz den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. (70.)

In der Schlussphase ging dann das Geschenkeverteilen weiter. Alassane Kane nutzte acht Minuten vor Schluss eine Uneinigkeit von Matthias Götz und Scott Kennedy zum erneuten Anschluss (82.), ehe zwei Minuten später Martin Holek erneut per verwandeltem Elfmeter den Ausgleich für die Oberfranken besorgte.

Nach den 90 Minuten folgte dann unmittelbar das Elfmeterschießen. Und während beim FC Amberg alle fünf Schützen sicher verwandelten, scheiterte Hofs Harald Fleischer an Ambergs Schlussmann Matthias Götz.

Neben dem Einzug in das Pokal-Viertelfinale darf sich der FC Amberg über einen Scheck in Höhe von 500 Euro freuen. Das Totopokalviertelfinale wird dann am 5. April 2017 ausgetragen. (kh)

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