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Sind die Ortskerne bald leergefegt?

Mehr als 6.000 Einwohner hat der Landkreis Amberg-Sulzbach seit 2003 verloren. Das lässt sich aus den Zahlen des bayerischen Landesamts für Statistik zur Bevölkerungsentwicklung ablesen. Eine Herausforderung für Kommunen, die sich auch in den Ortkernen widerspiegeln kann. Zum Beispiel mit Leerständen.

Die aktuellen Schwierigkeiten von Kommunen und deren Lösungsansätze waren nun unter anderem Thema bei der Regionalkonferenz der BayernSPD im Forsthof in Kastl. „Die Mitte stärken! Vitale Ortskerne erhalten die Lebensqualität im ländlichen Raum“ – so der Titel der Veranstaltung mit unter anderem SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl. Sie sollte auch Anregungen für die Enquete-Komission im Bayerischen Landtag „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ bringen, bei der ist unter anderem SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl Mitglied.

An diesem Abend diskutierten unter anderem Neukirchens Bürgermeister Winfried Franz, Hirschbachs Bürgermeister Hans Durst und Huberta Bock vom Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz über die aktuelle Situation.

Besonders von den Erfahrungen als Kommune mit klammen Geldbeutel berichtete Hans Durst. Um Geld zu sparen schaltet die Kommune einige Stunden in der Nacht sogar die Straßenbeleuchtung ab, so die Erzählungen des Hirschbacher Bürgermeisters. (nh)

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