Sparkasse Amberg-Sulzbach zieht Jahresbilanz

Wenn´s um Vertrauen geht, haben die Banken insgesamt mit der Finanzkrise gewaltige Risse bekommen auf dem internationalen Parkett. Im regionalen Bereich lässt sich da sehr viel mehr Positives festmachen, etwa bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach, die jetzt ihre Jahresbilanz für 2011 veröffentlicht hat. Unterm Strich eine Bilanzsumme von knapp zwei Milliarden Euro und einem Gewinn von 1,5 Millionen. Davon muss aber einiges auf die hohe Kante. Dahinter sieht Sparkassenchef Dieter Meier die Regulierungswut der Aufsichtsbehörden, die eine Erhöhung der Eigenkapitalquote verlangen. Über zehn Millionen Euro werden somit heuer in das Eigenkapital fließen. Jedenfalls versteht sich die Sparkasse ohnehin als Kreditgeber für die Wirtschaft. Die ist in der Region exportorientiert und boomt.

Schließlich kam auch die Verunsicherung der Anleger zur Sprache vor dem Hintergrund der Eurokrise. Eine nicht ganz unberechtigte Angst vor einer inflationären Geldentwertung treibt viele Anleger zum Gold und zunehmend auf den Immobilienmarkt. Die Aktie als Anlage in solide Firmen könne langfristig von den Erträgen der Unternehmen profitieren, gab der Fondsmanager Robert Beer zu bedenken. Verbunden sei damit zudem ein gewisser Inflationsschutz.