Tirschenreuth: Herdenimmunität im Landkreis? Dritte Runde der Antikörperstudie gestartet

Die sinkende Inzidenz im Landkreis Tirschenreuth bringt auch neue Ansatzpunkte für die TiKoCo19-Studie. Die ist jetzt nämlich in die dritte Runde gestartet.

Seit gestern lassen sich die ersten Blut abnehmen lassen – Rund 3.000 Menschen werden in den kommenden zwei Wochen am dritten Durchgang der Antikörperstudie in der St.-Peter-Turnhalle in Tirschenreuth teilnehmen. Diesmal liegt der Schwerpunkt vor allem auf der zweiten Welle.

Studienleiter Prof. Dr. Ralf Wagner erklärt, sie würden bei dem dritten Durchgang gerne lernen, wie viele Menschen sich im Rahmen der zweiten Welle in Tirschenreuth infiziert haben. In Verbindung mit der Zahl der Geimpften würden sich so Schlüsse auf eine mögliche Herdenimmunität ziehen lassen, so Wagner weiter. Große Erwartungen also an die dritte Runde der Antikörperstudie seitens der Wissenschaftler.

Bisher haben sie aus der Studie geschlussfolgert: Sowohl Alter als auch die Betreuungssituation hätten Einfluss auf die Sterberate mit einer Coronainfektion. Außerdem sei die Dunkelziffer unter jüngeren Menschen besonders hoch gewesen.

(vl / Videoreporter: Roland Wellenhöfer)