Urteil im Prozess „Versuchter Mord“ gefallen

Es wäre sicherlich ein guter Psychokrimi geworden, doch es handelt sich hier um bittere Realität. Es geht um ein Mobbingopfer, das am 15. September vergangenen Jahres zum Täter wird. Der Täter selbst wurde immer als ruhig und nett eingestuft. Die Tat geschah in einem Bauunternehmen in Mantel. Das Opfer, das nur durch Zufall überlebte, war der Vorarbeiter des Angeklagten. Das Tatwerkzeug: Ein Schlachterbeil, 62 Zentimeter lang, 2 Kilogramm schwer. Und so hieß es in der Anklageschrift: versuchter Mord. Heute nun wurde das Urteil gesprochen. (tb)