Waldbrandluftbeobachter in der Oberpfalz wieder unterwegs

Seit heute sind die Waldbrandluftbeobachter in der Oberpfalz wieder unterwegs.

Nach dem Sommerwetter der vergangenen Tage ist laut Auskunft des Bayerischen Forstamtes die Waldbrandgefahr in der Oberpfalz wieder enorm angestiegen. Deshalb sei für besonders gefährdete Gebiete der Einsatz von Waldbrandluftbeobachtern ab dem heutigen Mittwoch angeordnet worden. Der Waldbrandgefahrenindex liegt auf der 5-stelligen Skala des Deutschen Wetterdienstes in der Oberpfalz bei 3 bis 4.

Neben dem Stützpunkt Schmidgaden starten die Beobachter unter anderem vom Weidener Flugplatz Latsch aus. Eventuelle Brände sollen dadurch rechtzeitig erkannt und bekämpft werden. Die Flugzeuge starteten das erste Mal in der Mittagszeit. Am frühen Abend sollen weitere Beobachtungsflüge durchgeführt werden.
Die Bevölkerung wird gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und kein offenes Feuer zu entfachen oder gar zu rauchen. Ferner sollten auch keine Glasflaschen achtlos in den Waldgebieten weggeworfen werden.

Die Waldbrandgefahr hängt in den kommenden Tagen von der weiteren Wetterentwicklung ab. Örtlich werden Schauer und Gewitter erwartet, die dann eine leichte Entspannung bringen. Ein flächendeckender Regen wird jedoch nicht erwartet.

So, wie es im Moment aussieht, wird die Waldbrandgefahr an Pfingsten wieder ansteigen. Vorsicht ist also auch weiterhin geboten. (tb)