Waldowsky beendet Karriere

Der punktbeste Spieler in der Geschichte der Blue Devils Weiden, Marcel Waldowsky, muss seine aktive Eishockey-Karriere beenden. Während der Vorbereitung brach bei Waldowsky eine alte Knieverletzung wieder auf. Aufgrund dieser Verletzung ist es für den 34-jährigen Stürmer nicht mehr möglich, Eishockey zu spielen.

Durch seinen unermüdlichen Einsatz avancierte Waldowsky nicht nur zu einem der Leistungsträger in den Reihen der Blue Devils, sondern auch zum Publikumsliebling. Seine Loyalität gegenüber dem Verein war stets mehr als vorbildlich. In der 34-jährigen Geschichte des EV Weiden ist er einer der erfolgreichsten und auch beliebtesten Spieler, die je für die Blue Devils die Stiefel schnürten. Durch seine professionelle Einstellung nahm Waldowsky auch eine Vorbildsfunktion für viele junge Spieler ein. In jedem Spiel agierte er mit Kampf, Leidenschaft und Siegeswille für seine Blue Devils.

Waldowsky kam zur Saison 2004/2005 aus Deggendorf nach Weiden. Nach drei Jahren in der Oberpfalz wechselte „Waldy“ zu den Tölzer Löwen, ehe er zur Spielzeit 2009/2010 nach Weiden zurückkehrte. Dabei war er eine der tragenden Säulen auf dem Weg von der Landesliga zurück in die Oberliga. In 512 Pflichtspielen brachte es Waldowsky auf 228 Tore und 402 Assists für die Blue Devils und belegt damit mit 630 Punkten den 1. Platz in der „ewigen Scorerliste“ mit großem Abstand vor Jan Penk (466 Punkte) und Michal Piskor (406 Punkte).

Auch für den Geschäftsführer der Blue Devils, Franz Vodermeier, kam Waldowskys Karriereende überraschend: „Es ist natürlich ein großer Einschnitt für Marcel Waldowsky und auch unsere Mannschaft! Wir hatten unseren „Waldy“ als Eckpfeiler für die nächsten Jahre eingeplant! Insbesondere für das Heranführen von jungen Spielern an die 1. Mannschaft war Marcel von großer Wichtigkeit! Welche Rolle er zukünftig einnehmen wird, müssen wir sicherlich noch gemeinsam diskutieren und ausarbeiten. Hierzu werden wir uns Gedanken machen, damit er auch zukünftig den Blue Devils erhalten bleibt. Die aktuelle Situation hat uns ja doch etwas überrascht und war in dieser Konsequenz nicht unbedingt absehbar.“