Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Mit den Warnstreiks im öffentlichen Dienst kämpft die Gewerkschaft ver.di derzeit für bessere Konditionen für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Heute haben die Warnstreiks auch die nördliche Oberpfalz erreicht. Betroffen waren viele städtische Betriebe wie in Tirschenreuth, Schwandorf oder Amberg. Aber auch bei den Kliniken Nordoberpfalz oder dem Zweckverband Steinwaldgruppe wurde die Arbeit niedergelegt.

Bereits um 8.30 Uhr heute Morgen ging es für die Streikenden los. Vom Dultplatz in Amberg aus startete einer von insgesamt 15 Bussen in Richtung Nürnberger Kornmarkt zur zentralen Warnstreikkundgebung für Nordbayern.
Mit den Warnstreiks soll der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden. Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem sechs Prozent mehr Lohn. Zudem soll Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung eine Übernahmegarantie zustehen.

Auch morgen werden die Warnstreiks in der Oberpfalz fortgesetzt. So ist beispielsweise am St. Anna Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg eine Protestaktion geplant.

(ms/ Videoreporter: Alfred Brönner)