Wasserstreit zwischen Amberg und Ammerthal beednet

Am Mittwoch gegen 11 Uhr wurde alles mit einer Unterschrift besiegelt. Amberg ist aus dem Ammerthaler Trinkwasserzweckverband ausgetreten. Ab dem 2. Januar bekommen damit die Amberger Ortsteile, wie beispielsweise Speckmannshof und Postweiher ab dem 2. Januar das Wasser aus Amberg geliefert. Dafür muss die Stadt aber auch bezahlen. 250.000 Euro sind fällig, weil sie das Leitungsnetz von der Ammerthaler Wassergruppe erworben hat. Das sind rund 5,5 Kilometer. Künftig übernehmen die Amberger Stadtwerke die Versorgung dieser Amberger Ortsteile. Bei einer OTV-Umfrage am Postweiher freuten sich die Anwohnerinnen und Anwohner, dass sie ab dem 2. Januar das Amberger Wasser bekommen. Es sei Zeit geworden, es habe sowieso zu lange gedauert, aber jetzt werde alles gut, so der Tenor der Umfrage. In Ammerthal dauert der Trinkwasserstreit dagegen noch an. Hier wird es sicherlich noch Diskussionen darüber geben, ob Ammerthal selbst mit dem Amberger Wasser beliefert werden soll. (tb)