Mit der Strommessung individuelle Energiekonzepte entwickeln

Die oberpfälzische Gemeinde Auerbach macht es vor und nutzt intelligente Messsysteme zur Erfassung des Stromverbrauchs. Bei dem Messsystem handelt es sich um den Smart Meter der Bayernwerk AG. Der Stromzähler ist am Feuerwehrhaus installiert und liefert transparente Informationen darüber, wie und wo die Kommune Energie verbraucht und zeigt außerdem, wo die Energiesparpotenziale liegen. Auch in einem Privathaushalt ist es problemlos möglich, den Energieverbrauch genau zu analysieren und im Auge zu behalten. Das macht durchaus Sinn, denn viele Stromgeräte sind echte Energiefresser, ohne dass wir etwas davon ahnen. Die Strommessgeräte lassen sich zwischen dem Gerät und der Steckdose installieren und geben zuverlässig Auskunft über den regelmäßigen Stromverbrauch. Während ein Smart Meter den gesamten Energieverbrauch analysiert, misst das Strommessgerät nur den Verbrauch an einer bestimmten Anlage. Häufig schnellt die Stromrechnung ohne erkennbaren Grund in die Höhe. Mit dem Strommessgerät lässt sich dann ermitteln, wer der Übeltäter ist. In vielen Fällen handelt es sich dabei um ein kürzlich zugekauftes Gerät. In fast jedem Haushalt gibt es diese Stromfresser, die still und heimlich den Rechnungsbetrag erhöhen. Das Strommessgerät zeigt schnell, ob der Wasserkocher, die Dunstabzugshaube, der Laptop oder gar der Staubsauger ineffizient arbeiten. Während bei diesen Geräten eine kurzfristige Nutzung zur Ermittlung des Stromverbrauchs oft ausreicht, sollten Sie den Kühlschrank über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten. Der Verbrauch variiert hier der Nutzung entsprechend, denn je öfter Sie den Kühlschrank öffnen und je mehr ungekühlte Speisen Sie hineingeben, desto höher ist letztendlich der Energieverbrauch, selbst dann, wenn es sich um ein effizientes Gerät handelt. Schwankungen ergeben sich mitunter auch beim Fernseher, dem PC, dem Geschirrspüler und der Waschmaschine. Bei der Kaffeemaschine, dem Wasserkocher und der Nähmaschine genügt in der Regel die Messung eines Arbeitsgangs, um so ziemlich exakt Bescheid zu wissen. Darüber hinaus lohnt es sich, den Standby-Verbrauch zu messen, denn gerade hier gibt es oft unschöne Überraschungen. Die Kosten für den Standby-Modus summieren sich über das Jahr erheblich und schlagen sich auch in der Stromrechnung nieder.

Stromverbrauch senken und Tarife vergleichen

Den Energieverbrauch zu senken, ist die eine Sache, die andere ist der Stromtarif, denn auch hier ergeben sich hohe Einsparpotenziale. Der Stromvergleich bei verivox sorgt oft für Überraschungen, denn die Energiekosten sind von Anbieter zu Anbieter sehr verschieden. Viele Menschen sind nach wie vor beim Grundversorger unter Vertrag. Aus Bequemlichkeit denken viele Kunden nicht daran, die Stromtarife zu vergleichen und die Konditionen ihres Anbieters zu hinterfragen. Der Stromrechner von verivox bietet die Möglichkeit, sämtliche in der Postleitzahlregion vorhandenen Tarife genau zu überprüfen. Innerhalb kurzer Zeit erhalten Sie eine genaue Übersicht über sämtliche zur Verfügung stehenden Verträge. Sie müssen dann nur noch ihre vertraglich festgesetzte Kündigungsfrist beachten und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu einem deutlich günstigeren Anbieter wechseln. Auf diese Art und Weise sparen Sie je nach Stromverbrauch und Region bis zu mehrere Hundert Euro im Jahr. Schnell merken Sie, dass sich der Stromvergleich sehr lohnt. Es gibt sogar Kunden, die den Stromrechner regelmäßig nutzen und jedes Jahr einen Stromanbieterwechsel durchführen. Hierbei handelt es sich um besonders clevere Sparfüchse, die auf die Jahre gerechnet ohne viel Mühe ordentlich Geld beiseite legen.

(exb)

Titelbild: Quelle: pixabay.com