Mitarbeiter-Delikte nehmen weiter zu – so dürfen sich Unternehmen schützen!

Die Zahl der internen Fälle von Diebstählen und Betrügereien durch eigene Mitarbeiter ist in den letzten Jahren weiter gestiegen. Hier sind es vor allem Diebstähle und Fälle im Bereich des Arbeitszeitbetruges, die in den letzten Jahren immer häufiger in Unternehmen und Firmen zu verzeichnen waren. War das Verhältnis von Arbeitgeber und Angestellten lange Zeit eine Frage des Vertrauens, setzen mittlerweile immer mehr Unternehmen und Firmen auf umfassende Präventionen gegen Wirtschaftskriminalität am Arbeitsplatz. Schließlich haben Unternehmen und Firmen jährlich einen Schaden durch Delikte der eigenen Mitarbeiter in Milliardenhöhe zu vermelden. So sind moderne Schutzmaßnahmen heutzutage sehr gefragt, um interne Gefahrenquellen in einem Unternehmen im Keim zu ersticken. Doch dürfen auch Arbeitgeber bei der Überwachung die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter nicht gefährden. Was mittlerweile zu den gängigen Methoden im Personalwesen zählt und wie weit Arbeitgeber bei der Mitarbeiterüberwachung gehen dürfen, haben wir Ihnen im Folgenden erklärt.

Beweislast liegt immer beim Arbeitgeber

Der Tatbestand eines Diebstahls oder Betrugs gegenüber einem Mitarbeiter kann das Arbeitsklima bei einem falschen Verdacht erheblich gefährden. So ist für eine Anschuldigung im Bereich der Wirtschaftskriminalität seitens der Mitarbeiter immer eine wasserdichte Beweisführung gefragt. Nur bei einem erhärteten Verdacht haben Arbeitgeber die Möglichkeit einen Mitarbeiter genauer zu überprüfen. Denn letztendlich zählt hier zuerst das Gebot der Verhältnismäßigkeit.
Bei einem akuten Verdacht ist es Arbeitgebern auch erlaubt mithilfe externer Ermittler zu Beweisen zu kommen. Eine von vielen Zweigstellen für die Unterstützung durch Privatdetektive ist die Detektei Nürnberg. Die Detektive gehen dabei dem Verdacht eines Missbrauchs seitens eines Mitarbeiters auf den Grund. Die Aufklärungsquote von 95 Prozent im Bereich der Wirtschaftsdelikte spricht eine deutliche Sprache und erklärt warum immer mehr Unternehmen auf private Ermittler zurückgreifen, um das Wohl eines Unternehmens nicht zu gefährden.

Moderne Technik gegen Wirtschaftskriminalität

Moderne Kameraanlagen helfen dabei Mitarbeiter auf frischer Tat zu ertappen. Doch müssen sich Arbeitgeber vorsehen. Denn die verdeckte Überwachung durch eine Kamera ist laut dem Arbeitsrecht nicht gestattet und verstößt gegen die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter. Die Überwachung ist hingegen zugelassen, wenn alle Mitarbeiter über die Kameraanlagen informiert sind. Das gleiche gilt für moderne Computerprogramme. Der Einsehen in den privaten E-Mail-Ordner verletzt die Intimsphäre von Mitarbeitern und ist nicht erlaubt. Jedoch dürfen Diensthandys und Online Firmen-Konten überprüft werden. Immer mehr Unternehmen setzen zur Überwachung der Mitarbeiter auf moderne Überwachungstechniken. Dies dient vor allem für eine handfeste Beweisführung bei Diebstählen, Unterschlagungen oder Missbrauch von Firmeneigentum.

Private Angelegenheiten in der Arbeitszeit erledigen

Wer kennt es nicht: in der Arbeitszeit eben schnell vom Büro nach Hause anrufen, private Unterlagen mit dem Firmendrucker ausdrucken oder nach den neuen Schuhen im Internet surfen. Die Arten und Formen von Mitarbeiter-Delikten können sehr vielseitig sein. So sind es nicht selten private Angelegenheiten, die während der Arbeitszeit erledigt werden. Jedoch begehen hierbei Mitarbeiter vorsätzlich Betrug am Arbeitsplatz. Wird das Verhalten zur Regel können Arbeitgeber mit Sanktionen von einer Abmahnung bis hin zu einer Kündigung aussprechen. Demnach sollten sich auch Mitarbeiter am Arbeitsplatz hinterfragen, ob die Arbeitszeit ausschließlich zum Wohle eines Unternehmens ausfällt.