Mittel gegen Stress: Wie sehr kann CBD helfen?

Seit mehreren tausend Jahren setzen Menschen auf die Cannabispflanze aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften – aber handelt es sich nicht einfach schlichtweg um ein Placebo? Tatsächlich hat sich in diversen Studien bereits bewahrheitet, dass CBD helfen könnte – so zum Beispiel gegen Stress.

Bereits vor der Corona-Pandemie gab es einen regelrechten Hype um CBD, denn plötzlich wollte jeder an diese Produkte kommen und entsprechend gut waren Apotheken und Reformhäuser ausgestattet. Durch die Grippewelle und Corona gab es dann nochmal eine gesteigerte Frage, insbesondere von Berufstätigen.

CBD ist aber keineswegs eine Medizin, sondern offiziell ein Nahrungsergänzungsmittel. Es soll dabei unterstützen, dass zur Ruhe gefunden werden kann und möglicherweise soll es auch gegen Schmerzen helfen. Im Internet finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte. Jedoch finden sich aber auch viele Verwechslungen mit der Homöopathie, jedoch ist CBD kein homöopathisches Mittel.

Was sagt die Wissenschaft zu CBD bezüglich Stress?

Es gibt verschiedene Studien aus der Wissenschaft, so zum Beispiel von der New Yorker nationale Akademie aus dem Jahr 2010. Hier wurde der Zusammenhang zwischen CBD und der Endocannabinoid-Signalgebung untersucht.

Die Wissenschaftler konnten darauf basierend Rückschlüsse ziehen, wie die Ausschüttung von Hormonen in Stresssituationen geschieht. CBD konnte in der Studie scheinbar die Nebennieren regulieren und eine Stress-induzierte Reaktion verringern.

Das Journal für experimentelle Biologie vermutet ebenfalls eine Verbindung zwischen den neuronalen Schaltkreisen und CBD. Die Forschungen zeigen, dass CBD in der Lage ist, die Synapsen in Stresssituationen entsprechend zu regulieren.

Wie funktioniert die Anwendung von CBD bei Stress?

CBD ist kein Wundermittel und kann weder eine Emotion reduzieren oder entsprechend steigern. Wenn eine Stresssituation absehbar ist, dann kann CBD als Prävention eingenommen werden. Das funktioniert wohl sehr gut, insbesondere wenn die Einnahme von CBD Öl geschieht.

Das CBD Öl kann am einfachsten eingenommen werden, denn wenige Tropfen unter die Zunge reichen bereits völlig aus. Vor dem Schlafengehen kann die Einnahme auch erfolgen, um die Schlafqualität unter Umständen zu verbessern, denn auch hierzu haben die Forscher einen Zusammenhang erkannt.

Die Dosierung ist jedoch eine Thematik, die in jedem Fall auch mit einem fachkompetenten Arzt besprochen werden sollte. Dabei muss auch berücksichtigt werden, welche Medikamente bereits eingenommen werden. Prinzipiell ist eine schrittweise Erhöhung sinnvoll.

Der Anwender könnte mit dreimal drei Tropfen am Tag beginnen und sich auf bis zu dreimal sechs Tropfen steigern. Wer den Effekt steigern möchte, kann dazu auch Magnesium oder B-Vitamine einnehmen, denn diese Mikronährstoffe verbessern scheinbar die Wirkung von Cannabidiole (CBD).

CBD sollte aus vertrauenswürdigen Quellen bezogen werden

Auf dem Markt finden sich mittlerweile verschiedene CBD-Produkte, wie Öle oder aber auch Pasten und sogar Kaugummis. Jedes davon hat seine Daseinsberechtigung, obwohl Bewertungen im Internet zeigen, dass vor allem die Kaugummis wohl weniger eine Wirkung haben. Hier reagiert wohl ebenfalls jeder Mensch unterschiedlich.

Prinzipiell ist aber jedes CBD Produkt gut, sofern es aus zuverlässigen und vertrauenswürdigen Quellen stammt. Der Anbieter Cibdol.de wirbt zum Beispiel damit, dass die Produkte in einem Schweizer Labor untersucht worden sind. Dies sollte als Standard angesehen werden und auch die jeweiligen Dokumente sollten vor dem Kauf auf Plausibilität geprüft werden. So kann recherchiert werden, ob es das jeweilige Labor überhaupt gibt.

(exb)