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München / Weiden: Weidener Schüler gewinnt Sonderpreis beim BundesUmweltWettebwerb 2017

Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle hat den bayerischen Schülern zur Auszeichnung beim BundesUmweltWettbewerb 2017 gratuliert. Unter den Preisträgern ist auch Samuel Hirmer von der Gustav-von-Schlör-Schule in Weiden. Er hat für sein Projekt „Varroa Sensitive Hygiene“ einen Sonderpreis erhalten. Samuel Hirmer ist Imker mit derzeit 46 Bienenvölkern und hat es sich zum Ziel gesetzt, Bienen zu züchten, die ohne eine Behandlung mit chemischen Substanzen gegenüber der Varroamilbe widerstandsfähig sind. Im Rahmen seines Projekts hat er Zuchtversuche mit besonders resistenten Bienenvölkern durchgeführt und die Ergebnisse beschrieben, analysiert und kritisch diskutiert. Nach Auffassung der Jury zeichnet die Projektarbeit des Schülers eine hohe wissenschaftliche Qualität aus, die für die Bienenzucht zukünftig eine große Bedeutung haben werde. Er erhielt für seine Leistung einen Sonderpreis in Form eines Warengutscheins in Höhe von 500 Euro.
Der BundesUmweltWettbewerb (BUW) zeichnet unter dem Motto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ jedes Jahr Schülerinnen, Schüler und junge Erwachsene aus ganz Deutschland aus, die Hintergründen von Umweltentwicklungen und ‑problemen auf den Grund gehen, sich mit diesen – auch auf kreative Art und Weise – auseinandersetzen, nach möglichen Problemlösungsstrategien suchen und deren Anwendungsmöglichkeit in der Praxis erproben.
Zur 27. Runde des BUW wurden 289 Projektarbeiten von 993 Teilnehmern im Alter zwischen 10 und 20 Jahren eingereicht, darunter 44 Arbeiten bayerischer Schülerinnen und Schüler. Das Spektrum der eingereichten Projekte reicht von wissenschaftlichen Untersuchungen, umwelttechnischen Entwicklungen über Umweltbildungsmaßnahmen und ‑kampagnen bis hin zu Medienprojekten.
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gratulierte den jungen Umweltforschern zu ihrem Erfolg: „Die Auszeichnung mit einem Preis beim BundesUmweltWettbewerb zeigt, dass die von den Schülerinnen und Schülern erarbeiteten Projektideen einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten können. Die Preisträger haben mit Kreativität, Neugier und beeindruckendem Forscherdrang ihr erworbenes Wissen mit nachhaltigem Handeln verknüpft. Der hohe Stellenwert, den das ökologische Bewusstsein an den bayerischen Schulen einnimmt, zeigt sich neben der Auszeichnung mit einem Hauptpreis, vier Sonderpreisen und drei Förderpreisen auch an 15 weiteren Anerkennungspreisen, mit denen bayerische Schülerprojekte ausgezeichnet wurden. Allen betreuenden Lehrkräften und Eltern danke ich ausdrücklich für ihre Motivation und Unterstützung.“
(ab / Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst)