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Nabburg: Licht am Ende des Tunnels?

Er ist vielen Nabburgern nicht erst seit gestern ein Dorn im Auge: Der Bahnübergang an der Nordgauhalle. Seit Jahrzehnten sorgt er für Probleme und genauso lange ist man schon auf der Suche nach einer Lösung dafür. Zwischen 17.0000 und 20.000 Fahrzeuge überqueren jeden Tag diese Engstelle, gerade zu den Stoßzeiten sorgt das für Staus und Wartezeiten. Jetzt scheint man aber endlich eine Lösung gefunden zu haben, die auch zeitnah umgesetzt werden soll.

Bürgermeister Armin Schärtl ist zuversichtlich in naher Zukunft den Plan einer Unterführung endlich umsetzen zu können. Diese Woche seien jetzt mehrere Anhörungstermine angesetzt, bei denen die Regierung der Oberpfalz als Planfeststellungsbehörde sowie das staatliche Bauamt Rede und Antwort stehen, für alle die, die Bedenken bei dieser Lösung haben. Bedenken habe dabei vor allem die örtliche CSU. Fraktionssprecher Hans-Georg Dobler betont, dass es durchaus noch Probleme und Nachbesserungsbedarf bei den aktuellen Planungen gebe. Unter anderem befürchte er eine Überflutung der Unterführung bei starken Regenfällen. Aus Sicht der Nabburger CSU müsse man dieses Projekt darüberhinaus auch vorausschauender planen und zwingend mit der anstehenden Elektrifizierung der Bahnstrecke verknüpfen. Sonst sei dieses Vorhaben nicht mehr als ein Provisorium und damit Verschwendung von Steuergeldern.

Bürgermeister Schärtl ist sich dennoch sicher, dass trotz der Bedenken der CSU dieses Dauerthema in naher Zukunft der Vergangenheit angehört. Die Nabburger selbst begrüßen die Idee einer Unterführung, sind aber – vielleicht auch etwas der Vergangenheit geschuldet – noch skeptisch was die zeitnahe Umsetzung angeht. (ac)