Nabburg: Wie geht es mit der Bahnschranke weiter?

Die Schranke fällt – und der Verkehr wird unweigerlich ausgebremst. Für viele Autofahrer und Fußgänger ist das das alltägliche Ärgernis beim Überqueren des Bahnübergangs in Nabburg. Schon lange soll sich hier etwas ändern, etwa mit dem Bau einer Umgehungsstraße. Derzeit läuft schon seit Jahren diesbezüglich das Planfeststellungsverfahren. Doch viele Hürden säumten bis dato den Weg.

Auch die Stadtratssitzung am Dienstag nahm sich des Themas an. Dort wurde ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD, ÖDP, ÜPW und ABU auf sofortige Vollziehung des Planfeststellungsbeschlusses zur Beseitigung des schienengleichen Bahnüberganges in Nabburg beraten. Mit den Gegenstimmen der CSU wurde der Antrag mit 11:8 Stimmen angenommen.

Nun liege es an der Planfeststellungsbehörde den Sofortvollzug, der auch Baurecht bedeuten würden, zu erlassen – oder eben nicht, erklärt Nabburgs Bürgermeister Armin Schärtl. Doch noch sind nicht alle Stolperteine beseitigt. So bleibt auch die Kritik der Stadtrats-CSU.

Dauerbrennerthema bleiben auch die Einwände des Erörterungstermins des Planfestellungsverfahrens. Ein großer Einwand kam hierbei von der BayWa, denn ein Teil ihrer Gebäude müssten bei der Rahmenplantrasse weichen. Hier gäbe es die Möglichkeit eines Ausweichgrundstücks – so Schärtl.

Noch stehen also so manche wegweisende Entscheidungen aus – auch wenn Bürgermeister Armin Schärtl zuversichtlich wirkt und sagt: „Ich glaube, wir sind auf der Zielgeraden“. Und vielleicht bremst dann irgendwann der Bahnübergang den Verkehr nicht mehr aus.

(nh)