Neualbenreuth: Vom Badehaus zum Kunstprojekt

Im Badehaus in Maiersreuth hat die Erfolgsgeschichte des heutigen Sibyllenbades begonnen. Seit 1989 lief hier der Betrieb, im ersten Jahr kamen 25.076 Badegäste. 1991 wurde dann mit 64.702 Badegästen die Kapazitätsgröße erreicht. Doch nachdem 1996 das neue Kurmittelbad in Neualbenreuth eröffnet wurde, wurde das Badehaus erst nur noch sporadisch, ab 2006 dann gar nicht mehr genutzt. Seitdem steht es leer.

Doch vielleicht nicht mehr lange! Denn die drei Künstlerinnen Susanne Neumann, Andrea Lamest und Chriska Wagner wollen das ehemalige Badehaus aus dem Dornröschenschlaf holen. Mit Wasser und Schwimmen hat die Idee der Frauen allerdings wenig zu tun. Sie wollen aus dem Badehaus ein Kunstobjekt machen. Es soll ein wahres Zentrum für Kunst und Kultur entstehen. So soll es künftig als Atelier, Galerie, Theater, Proberaum, Vortragstraum, Event-Location, Fotostudio oder sogar Filmset genutzt werden.

Damit dieses Vorhaben allerdings umgesetzt werden kann, müssten einige Umbaumaßnahmen vorgenommen werden. Die Schwimmhalle soll weitestgehend nicht verändert werden, hier müssten lediglich Arbeiten technischer Art durchgeführt werden. Anders sieht es da im angrenzenden alten Schulhaus aus. Hier ist eine Generalsanierung nötig. (ms)