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Neusath-Perschen: Rauberweihermühle

Die Rauberweihermühle im Mühlental des Freilandmuseums Neusath-Perschen ist ein wahres Schmuckstück. Und nicht nur das: Sie ist auch sehr geschichtsträchtig. Erbaut wurde sie in den Jahren 1711/1712. Sie ist nicht nur eine Mühle sondern ein ehemaliges Landsassengut. Sie beherbergte Grafen, Jäger und Forstverwalter. Und angeblich auch eine weiße Frau, die bis heute dort ihr Unwesen treiben soll.

Sie sei einst die Magd und Geliebte eines Adeligen gewesen. Als sie von ihm schwanger wurde, habe er Panik bekommen und sie getötet, heißt es. Noch heute könne man den Ort sehen, wo sie begraben sein soll. Und: sie spuke immer noch durch die Gänge.

Aber auch ansonsten ist hier viel passiert. Denn die Rauberweihermühle war nicht nur ein Wohnort, sondern ein Arbeitsort. Die Mühle wurde von vielen Bauern und Bäckern aus der Region verwendet. Sie sei eine verhältnismäßig große Mühle, sagt Siegfried Völkl, der Gästeführungen durch das Freilandmuseum macht. (eg)