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Neusath: Saisoneröffnung des Oberpfälzer Freilandmuseums

Landwirte sind angespannt und das vor allem aufgrund der gesunkenen Erzeugerpreise. Die heutige Situation der Landwirtschaft hat sich im Gegensatz zu noch vor 200 Jahren stark verändert. Wie dieser Wandel in der Oberpfalz genau aussieht, das möchte das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen veranschaulichen. Das anstehende Jahresprogramm wurde jetzt vorgestellt.

„Von der Not zum Überfluss – Landwirtschaft früher und heute“ – das diesjährige Motto. Das Freilandmuseum macht es sich 2017 zur Aufgabe zu erklären, was sich in der Landwirtschaft in den vergangenen 200 Jahren verändert hat und warum.
So wurden 2015 in der Oberpfalz knapp 400.000 Hektar durch Acker und Grünland genutzt und von 13.650 Betrieben bewirtschaftet, auf denen mehr als 16.000 Menschen arbeiten. Mehr als 21.000 Hektar werden ökologisch bewirtschaftet. Der Anteil der Betriebe steigt, weil die Nachfrage nach heimischen, regional erzeugten Bioprodukten wächst, weiß Museumsleiterin Dr. Birgit Angerer. Die heutige Landwirtschaft sei gekennzeichnet von Produktivitätssteigerung und modernster Technik, doch das habe auch seine Schattenseiten.
Bezirkstagspräsident Franz Löffler appelliert deshalb auch an die Verbraucher bewusster mit der Umwelt, der Natur und ihren Erzeugnissen umzugehen.
Das ganze Jahresprogramm ist dann unter www.freilandmuseum.org zu finden. (sd)