Neustadt/WN: Landrat zieht Bilanz und wagt Ausblick

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter Neustadts Landrat Andreas Meier. Wie sein Rückblick ausfällt und welche Ziele er für sich und den Landkreis in diesem Jahr gesteckt hat – wir haben mit ihm darüber gesprochen:

Rund 1.430 Quadratkilometer ist der Landkreis Neustadt an der Waldnaab groß und etwa 94.500 Menschen leben in ihm. Und für jeden Einzelnen von ihnen hat das Jahr 2020 sicherlich auch einige Herausforderungen mit sich gebracht. Das gilt natürlich auch für den Landrat Andreas Meier, der sich zudem um die Geschicke des Landkreies kümmern musste. Und dieser war von Corona ganz besonders betroffen.

Es war ein Jahr, welches vor allem von Corona geprägt wurde, das betont auch der Landrat selbst bei unserem Gespräch über die Bilanz für 2020. Doch in diesem Jahr habe sich auch der große Zusammenhalt gezeigt. Es sei ein herausfordendes Jahr gewesen, aber eines, mit dem man unter dem Strich zufrieden sein könne.

Ein Schwerpunkt bei den Investitionen sei bei den Schulen gelegen. So haben man beispielsweise die Generalsanierung des Gymnasiums in Neustadt an der Waldnaab weiter vorangetrieben. Auch in die Öffentlichkeitsarbeit sei investiert worden, beispielsweise in die Marken-Kampagne „Denk mal NEW“.

2020 wurde der Landkreis zudem als Modellregion in Deutschland für „smartes Leben“ ausgewählt. Mit der Förderung sollen digitale Ideen umgesetzt werden können, beispielsweise aus dem Gesundheitsbereich.

Was die Kliniken Nordoberpfalz AG angehe, so Meier weiter, hier habe der Landkreis Neustadt einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, die Klnikenlandschaft zu stabilisieren und auch neu zu ordnen. Man habe mehr Verantwortung übernommen, finanziell und auch im Aufsichtrsrat, und man sei auf einen sehr guten Weg – auch wenn die Unsicherheit wegen Corona bleibe. Auch der einst geplante und nun gestoppte Abzug der US-Truppen aus Grafenwöhr haben den Landrat beschäftigt – hier zeigte er sich erleichtert.

Für den Landkreis wünscht er sich für 2021, dass die Finanzen stabil bleiben und viele Projekte weiter verfolgt werden können. Und vor allem eines nennt der Landrat immer wieder als Wunsch für 2121: Gesundheit und dass wieder so etwas wie Normalität einkehre. Er sei immer Optimist, erzählt er. Zudem glaube er, dass der Landkreis eine solide Basis mit tollen Menschen habe.

(nh)