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Neustadt/WN: Karl-Theodor zu Guttenberg redet „Klartext“

Es ist viel über ihn geschrieben worden: „Er ist wieder da“ oder „Back in Black“ waren in den vergangenen Tagen die Schlagzeilen. Sechs Jahre nach der Plagiatsaffäre ist Karl-Theodor zu Guttenberg zurück auf Wahlkampftour für „seine CSU“ wie er selbst sagt. Gestern folgte er der Einladung seines langjährigen Freundes Albert Rupprecht und sprach über sein Leben in den USA, die Bundestagswahl aber auch über die Oberpfalz.

Er betonte, dass man in den vergangenen Jahren hier in der Region eine enorme Entwicklung genommen habe. Die Oberpfalz könne stolz sein, dass man sich von einer belächelten Randregion Deutschlands ins Zentrum Europas manövriert habe. Vor allem nach der Wiedervereinigung habe man in der Oberpfalz die Chance genutzt und seitdem eine beachtliche Entwicklung genommen. In den vergangenen 15 Jahren sei in der Oberpfalz mehr für ein geeintes Europa getan worden, als in so manchem Büro in Brüssel.

In seiner Rede sprach Guttenberg außerdem über aktuelle innenpolitische und außenpolitische Themen wie die innere Sicherheit oder die Flüchtlingskrise und zog immer wieder den Vergleich zwischen Deutschland und den USA. Zur Bundestagswahl am 24. September hat er eine ganz klare Meinung. In der momentanen innenpolitischen und außenpolitischen Situation, setze er ganz klar auf Erfahrung anstatt auf einen Novizen und lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Arbeit.

Dafür erntete er von den gut 1500 Zuhörern anschließend stehende Ovationen. Von seiner Beliebtheit hat er augenscheinlich auch sechs Jahre nach der Plagiatsaffäre nichts eingebüßt. (ac)