Nittenau: Geisterwanderung durchs Regental

Die Geisterwanderung Nittenau lockt Fans gruseliger, mittelalterlicher Sagen ins Regental. Die Zuschauer wandern zu drei Schauplätzen und erleben hier eine schaurig schöne Komödie, von den Darstellern des Theater- und Festspielvereins Nittenau. Schwache Nerven sollte man nicht haben, wenn man sich auf die Geisterwanderung begibt. Denn in dieser Nacht trifft man den Teufel persönlich und die Hexen treiben ihr Unwesen.

Zunächst wird auf der Burg Hof am Regen die Geschichte des Ritter Jörgs erzählt, der hier vor rund 500 Jahren gewohnt haben soll. Er hat in einem Eifersuchtsanfall seine Frau erdolcht, denn sein ihm treu geglaubter Knappe hat ihn in einen Hinterhalt gelockt und ihn glauben lassen, sie sei ihm untreu gewesen. Daraufhin hat Ritter Jörg, jetzt völlig wutentbrannt, auch seinem Knappen getötet. Mit seinem Vergehen kommt der Ritter natürlich nicht einfach davon. Er wird vom Gericht zum Tode verurteilt und anschließend enthauptet.
Auf Schloss Stefling treffen sich die Hexen des Regentals. Gemeinsam vollziehen sie hier ihren Hexensabbat und treiben ihr Unwesen im Hof des Schlosses.

Die alten Sagen des Regentals werden bereits seit 37 Jahren auf den Originalschauplätzen vom Nittenauer Theater und Festspielverein wieder zum Leben erweckt.

Tickets gibt es auf www.okticket.de. Am 3. August und am 7. September findet die Geisterwanderung wieder statt. Dann kann man Zeuge werden, wie die Sagen des Regentals Gestalt annehmen. (sth)