Oberpfalz: Status bei den Impfzentren – Viele Menschen bereits geimpft

Die Corona-Impfungen in den Landkreisen Schwandorf, Amberg-Sulzbach und Tirschenreuth gehen weiter: In Schwandorf wurden bereits 1.200, in Tirschenreuth 800 und in Amberg-Sulzbach 1.515 Menschen geimpft. Das haben die Landratsämter heute mitgeteilt.

Im Impfzentrum in Nabburg und in verschiedenen Seniorenheimen im Landkreis Schwandorf wurden bislang insgesamt 1.200 Personen geimpft. Die Impfung ist im Landkreis Schwandorf gut angelaufen. Für alle Geimpften gilt, dass für eine volle Wirkung eine zweite Impfung erforderlich ist.

Die Termine dafür sind vereinbart und die Impfdosen dafür zentral zwischengelagert.

Vormerken für Impfung in Tirschenreuth möglich
Im Landkreis Tirschenreuth wurden bereits 800 Menschen geimpft. Soweit derzeit Impfdosen zur Verfügung stehen, werden diese durch mobile Impf-Teams in den Altenheimen an die dortigen Bewohner und Beschäftigten geimpft.

Eine Impfung im Impfzentrum Waldsassen für den mit zuerst priorisierten Personenkreis von Menschen über 80 Jahre kann derzeit erst angeboten werden, sobald größere Mengen des Impfstoffes zur Verfügung stehen. Alle über 80-Jährigen werden im Laufe des Januars mit einem persönlichen Schreiben von Landrat Roland Grillmeier über den weiteren Ablauf informiert.

Über 80-Jährige können sich aber bereits jetzt schon unter www.impfen.brk-tirschenreuth.de für eine Impfung vormerken lassen.
Personen, die keinen Internetzugang haben oder sich unsicher damit fühlen, werden gebeten, ihre Angehörigen um Mithilfe zu bitten.

Nur wenn eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, steht das Impfzentrum unter der Mail-Adresse impfzentrum@kvtirschenreuth.brk.de oder unter der Telefonnummer 09631/308960 zur Verfügung.

Sobald ausreichend Impfdosen verfügbar sind, werden die Vorgemerkten durch das Impfzentrum kontaktiert. Bis dahin bittet das Landratsamt um Geduld und ebenfalls um Verständnis, dass das Landratsamt und das Impfzentrum keinen Einfluss auf die Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes hat und die jeweiligen Lieferungen abwarten muss.

Weiter Informationen zur Corona-Impfung im Landkreis Tirschenreuth erhalten Sie unter www.kreis-tir.de.

Reibungsloser Impfstart in Amberg-Sulzbach
Im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Amberg sind in der ersten Impfwoche bereits 1.515 Menschen gegen Corona geimpft worden. Das teilten Landrat Richard Reisinger, Oberbürgermeister Michael Cerny und BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller mit. Gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes genießt die Impfung vulnerabler Gruppen oberste Priorität. Und so wurde und wird der Impfstoff von Biontech/Pfizer auch in Amberg und Amberg-Sulzbach vor allem in Senioren- und Pflegeeinrichtungen verimpft. 517 Dosen gingen an die Krankenhäuser in der Region.

Die Impfungen in Amberg und Amberg-Sulzbach seien reibungslos angelaufen. „Darüber sind wir mächtig stolz“, berichteten Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Cerny unisono. „Es war ein logistischer Kraftakt, die Impfzentren mit den mobilen Impfteams in kürzester Zeit aufzubauen. Umso mehr sind wir glücklich und erleichtert zugleich, dass in der ersten Woche alles einwandfrei funktioniert hat“, so der Landkreischef. „Die Impfstoff-Lieferungen, die wir erhalten, werden mithilfe der mobilen Impfteams effizient nach der vorgegebenen Priorität in den Krankenhäusern sowie stationären Senioren- und Pflegeeinrichtungen verimpft“, sagte Reisinger weiter.

Probleme bereiten bislang nur die begrenzten Ressourcen an Impfstoff. „Hier sind wir abhängig davon, welches Kontingent wir zur Verfügung gestellt bekommen. Wegen der Unsicherheit bei den Lieferungen ist derzeit noch keine verbindliche Terminvergabe möglich“, so Oberbürgermeister Michael Cerny.
Allerdings stehen laut BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller kurzfristig immer wieder mal kleine Impfstoffmengen als Rückläufer aus den Einrichtungen zur Verfügung, die verimpft werden können. Der BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach hat deshalb eine Vormerkliste eingerichtet, in die sich impfwillige Bürger mit einem Anspruch auf Schutzimpfung höchster Priorität eintragen können.

Die Eintragung ist ausschließlich online möglich. Sofern kurzfristig Impftermine frei werden, melden sich die Impfzentren telefonisch bei den auf der Vormerkliste eingetragenen Menschen.

Sobald ausreichend Impfstoff verfügbar ist, können dann Termine auch direkt vereinbart und das Impfangebot auch auf andere Angehörige der höchsten Priorisierungsgruppe ausgeweitet werden, vor allem auf Menschen über 80 Jahre.

Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Cerny bitten die impfwilligen Senioren, die aktuell aufgrund der unregelmäßigen Lieferungen noch keinen Impftermin erhalten können, „noch um etwas Geduld“. Sobald Termine vereinbart werden können, informieren Landrat und Oberbürgermeister per Brief alle über 80-Jährigen, die gemäß der Impfverordnung des Bundes zur Impfgruppe der höchsten Priorität gehören, über die Möglichkeit sich impfen zu lassen und sich im Impfzentrum anzumelden. Eine Anmeldung wird dann online oder telefonisch möglich sein.

In den BRK-Impfzentren in Amberg und in Sulzbach-Rosenberg wurde wie in ganz Bayern planmäßig am 27. Dezember mit den Corona-Impfungen begonnen und der vorhandene Impfstoff verimpft. Entgegen der Zusage des Bundes sollte Bayern in dieser Woche keine Impfstofflieferung erhalten. Dagegen hatten Gesundheitsministerin Melanie Huml und Staatssekretär Klaus Holetschek interveniert. Die nächste Impfstoff-Lieferung für Bayern wird nun für Ende dieser Woche erwartet, sodass die Corona-Impfungen auch in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach zügig fortgesetzt werden können.

Hier wurde in der ersten Woche geimpft:

• Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK, Ambulant betreute Wohngemeinschaft, Amberg
• Clementine von Wallmenich-Haus, Amberg
• Amicus ambulante Intensivpflege, Amberg
• BAVARIA Senioren- und Pflegeheim, Sulzbach-Rosenberg
• BRK-Seniorenheim Hirschau, Hirschau
• Caritas-Haus St. Barbara, Sulzbach-Rosenberg
• PHÖNIX Haus der Betreuung und Pflege Vilseck, Vilseck
• Ambulante Intensivpflege ape GmbH, Kümmersbruck
• Jakobushof Seniorenpflegeheim Auerbach , Auerbach
• Klinikum Amberg, Amberg
• St. Johannes Klinik Auerbach, Auerbach
• St. Anna Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg, Sulzbach-Rosenberg
• Pflegezentrum An der Magdalenenkapelle, Auerbach
• Seniorenheim der Diakonie Amberg, Amberg
• Seniorenwohnanlage St. Stephanus, Edelsfeld
• „Seniorenzentrum der Diakonie Dr.-Stephan-Kastenbauer-Haus, Sulzbach-Rosenberg

(vl)