Oberpfalz: 120 Millionen für Schulbaumaßnahmen

Der Freistaat genehmigt kommunale Schulbaumaßnahmen im Kostenumfang von 120 Millionen Euro. Das hat heute das Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat mitgeteilt. Dies ermögliche den Kommunen mit Bauvorhaben zu beginnen, für die eine staatliche Förderung erst ab 2019 oder 2020 vorgesehen ist.

„Das Neubauvolumen für einen vorgezogenen Baubeginn in der Oberpfalz wurde um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutlich angehoben. Bayerns Kommunen haben gerade viele komplexe Herausforderungen zu bewältigen. Der Freistaat Bayern unterstützt sie dabei bestmöglich“, betonte Albert Füracker, bayerischer Finanz- und Heimatminister. „Der Freistaat Bayern ist ein starker Partner seiner Kommunen und unterstützt sie beim Aus- und Neubau von Schulen. Wir wollen, dass die Kommunen mit ihren Baumaßnahmen für Schulen möglichst schnell beginnen können“,so Albert Füracker weiter.

Das freigegebene Volumen von 120 Millionen Euro basiere auf den bei der Regierung der Oberpfalz eingegangenen Bedarfsmeldungen der Kommunen. Damit werdee der vorzeitige Baubeginn für Schulneubauten, Generalsanierungen, Erweiterungen und energetische Sanierungen möglich. Davon profitierten sowohl Schüler und Schülerinnen als auch die Bauwirtschaft. Kommunen könnten nun bei Bedarf von der Regierung der Oberpfalz die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn für kommunale Schulbaumaßnahmen erhalten. Für ganz Bayern wurde ein Neubauvolumen von knapp 1,5 Milliarden Euro für den kommunalen Schulbau genehmigt.

Die Fördermittel für den kommunalen Hochbau seien Bestandteil des unverändert kommunalfreundlichen bayerischen Staatshaushalts, in dem jeder vierte Euro für Gemeinden, Landkreise und Bezirke vorgesehen sei.