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Oberpfalz: CSU-Politiker aus der Region beziehen Stellung zur Causa „Seehofer“

Die Macht von Horst Seehofer bröckelt. Seit dem für die CSU miserablen Ergebnis bei der Bundestagswahl ist eine hitzige Diskussion um den einst so übermächtig wirkenden Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Parteichef entflammt. Laut dem ARD-Deutschlandtrend sind 62 Prozent der Bürger der Ansicht, dass sich Seehofer nach den Jamaika-Gesprächen aus den politischen Ämtern zurück ziehen soll.

Und auch die Junge Union hatte in Erlangen jüngst bei einer Landestagung klar Stellung bezogen: Und zwar für einen „glaubwürdigen personellen Neuanfang“ – also gegen Horst Seehofer. Die CSU selbst ist gespalten – doch gilt das auch für die Oberpfalz? Wir haben mit CSU-Politikern und Bürgern aus der Region gesprochen und verschiedene Statements eingefangen. Die EINE Meinung gibt es bislang nicht.

Während die einen von einem „Übergang“ reden, halten sich wiederrum andere mit klaren Aussagen während der laufenden Jamaika-Sondierungsgesprächen zurück. Auch von einer möglichen Doppelspitze ist immer wieder die Rede. Die Würfel um Horst Seehofer werden also erst noch fallen. Wahrscheinlich am Landesparteitag am 15. und 16. Dezember.

(nh)