Oberpfalz: Der Kampf gegen den Müll

Einweggeschirr, Plastikverpackungen, Strohhalme – Gegenstände, die für uns völlig alltäglich sind. Oft vergessen wir dabei, dass sie nicht nur die Umwelt verschmutzen, wenn das Recycling scheitert, sondern auch wertvolle Ressourcen verschlingen – denn Plastik ist ein Erdölprodukt. Trotzdem scheint es an vielen Stellen unmöglich, Plastik zu vermeiden. Die EU will es mit einem Verbot von Einwegplastik versuchen – wir haben Oberpfälzer Normalverbraucher und Naturschutzverbände gefragt, ob sie das für sinnvoll und zielführend halten.

Die Antwort lautet ja – es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch viele zweifeln an der Umsetzbarkeit. Und die deutsche Umwelthilfe biespielsweise fordert von der deutschen Bundesregierung, noch weiter zu gehen und ein echtes Mehrwegsystem zu etablieren – aktuell wird nämlich nur ein Sechstel des Plastikmülls, der in Deutschland anfällt, recycelt.
Bis eine mögliche Verordnung der EU in kraft tritt, kann nur jeder Einzelne versuchen, seinen Plastikverbrauch einzudämmen – doch blickt man in Supermarktregale, scheint es unmöglich, auf Kunststoffverpackungen zu verzichten. (jl)