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Oberpfalz: FDP nominiert Listenkandidaten für anstehende Wahlen

Die Oberpfälzer FDP hat die Weichen für die anstehenden Landtags- und Bezirkstagswahlen gestellt. In der Wahlkreisersammlung in Regenstauf nominierten die rund 25 Deligierten die Listenkandidaten für die anstehenden Wahlen. Dabei wurde der 32-jährige Weidener Christoph Skutella zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl gewählt. Die Wahl, bei der sich alle Stimmkreise der Oberpfalz beteiligten, wurde von Ulrich Lechte, dem oberpfälzer Bundestagsabgeordneten, zusammen mit Bezirkstagsvorsitzenden Horst Meierhofer geleitet. Dieser freute sich laut Pressemittelung über den großen Zuspruch, den die FDP in den letzten Monaten erhalten hatte.

Hier die Ergebnisse der Wahlkreisersammlung im Detail laut Pressemittelung:
„Skutella ist Angestellter im öffentlichen Dienst und freiberuflicher Musiklehrer. Dementsprechend lag der Schwerpunkt seiner Rede auf Kultur- und Bildungspolitik. Er forderte eine stärkere Eigenständigkeit der Schulen in Budget- und Personalfragen. „Die Kultur in der Oberpfalz ist vielfältig. Vom Zoigl bis zu klassischen Konzerten, von Kunst über Literatur findet man alles. Dies müssen wir schützen, pflegen und fördern.“, so Skutella. Auch die Probleme des ländlichen Raums rückte er stärker in den Fokus. Verbesserung der Mobilfunkabdeckung im Grenzgebiet, wohnortnahe Gesundheitsversorgung und Ausbau der Infrastruktur waren hier seine Forderungen. Auf Platz zwei wurden der Regensburger Pharmareferent Loi Vo, auf drei Nils Gründer (Student, Neumarkt) und auf vier Silvia Burger-Sippl (Angestellte) gewählt.
Als Spitzenkandidat für die Bezirkstagwahl wurde der 37-jährige Studienrat Stefan Potschaski nominiert. In seiner Bewerbungsrede betonte der Regenstaufer Markt- und Kreisrat, dass er sowohl durch seine berufliche als auch die kommunalpolitische Tätigkeit viele Berührungspunkte mit den Aufgaben des Bezirks habe. Leider wüsste die Bevölkerung viel zu wenig darüber Bescheid, was der Bezirk alles leiste. Um diesem Problem entgegen zu wirken, forderte Potschaski, die „Digitale Revolution“ auch auf den Bezirkstag zu übertragen, mit dem Ziel, die Angebote des Bezirks einer breiten Öffentlichkeit, z.B. über soziale Medien, zugänglich zu machen. In seinen Schlussworten erklärte der Kandidat, dem Bezirkstag wieder eine liberale Stimme, möglichst in Fraktionsstärke, geben zu wollen. Auf Platz 2 kandidierte der Neumarkter Prokurist Enrico Pomsel, gefolgt vom Unternehmer und 2. Bürgermeister des Marktes Floß, Oliver Mutterer auf Platz 3 und auf Position vier die Schwandorfer Lehrerin Daniela Lottner.“

(nh/Pressemitteilung FDP Oberpfalz)