Oberpfalz: Lage an den Grenzkontrollstellen

Am Donnerstag und Freitag informierte sich Polizeipräsident Norbert Zink vor Ort über die Situation an den Grenzkontrollstellen, die von der Oberpfälzer Polizei betreut werden. Vier Grenzübergänge werden von den Grenzpolizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberpfalz seit Sonntag kontrolliert. Zink dankte den Beamten für ihren unermüdlichen Einsatz unter zunächst schwierigsten Bedingungen.

„Innerhalb kürzester Zeit und bei widrigsten Wetterverhältnissen, mit Temperaturen von teilweise unter -20 Grad Celsius, wurden Grenzkontrollstellen zum Schutz der deutschen Bürgerinnen und Bürgern vor der Ausbreitung der gefährlichen Virus-Mutationen errichtet. Rund um die Uhr sind meine Kolleginnen und Kollegen seit Sonntag dafür im Einsatz, wofür ich Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung ausspreche“, so Polizeipräsident Zink.

Dieser Schutz der Bevölkerung ist weiterhin oberstes Ziel der Grenzkontrollen. Doch auch die Gewährleistung eines möglichst reibungslosen Waren- und Pendlerverkehrs ist von wesentlicher Bedeutung. Besonders steht auch der Eigenschutz der Beamten im Fokus, weshalb auf Hygienemaßnahmen ein besonderes Augenmerk gelegt wird.

Die Grenzkontrollen in der Oberpfalz werden in enger Abstimmung zwischen der Bundespolizei und der Bayerischen Grenzpolizei durchgeführt. Durch die Bayerische Grenzpolizei sind in der Oberpfalz folgende die Grenzübergänge besetzt:

– Waldsassen (B299)
– Waidhaus (St 2154 ehemals B14)
– Eschlkam und
– Neukirchen beim Heiligen Blut/Rittsteig

Mit Stand Freitag, 19. Februar, 0 Uhr, wurden an den vier Kontrollstellen 7.644 Einreisen registriert. 1.341 Menschen mussten wegen nicht vorliegender Einreisevoraussetzungen abgewiesen werden. In der Regel können die Einreisenden einen gültigen Corona-Test vorweisen. Häufiger jedoch liegt die erforderliche digitale Einreiseanmeldung nicht vor.

Die Grenzpolizeidienststellen in der Oberpfalz sind mit sogenannten Basisfahrzeugen ausgestattet, die durch den Betrieb von Notstromaggregaten als rollende Büros sofort zum Einsatz kommen konnten und auch als Kälteschutz dienten. Die Kontrollstellen der Bayerischen Grenzpolizei in der Oberpfalz wurden zwischenzeitlich mit Bürocontainern und Zelten ausgestattet. Durch LTE-Richtfunk und WLAN-Router gelang es, die teilweise nicht optimale Mobilfunkverbindung direkt an der Grenze auszugleichen. Mit Laptops und Druckern ist eine schnellstmögliche Abwicklung von Kontrollen möglich, was den Grenzgängern wiederum ein schnelleres Passieren erlaubt.

(Bildquelle: Polizeipräsidium Oberpfalz)

(vl)