Oberpfalz: Tschechien ist kein Hochinzidenzgebiet mehr

Die Bundesregierung stuft Tschechien nicht mehr als Hochinzidenzgebiet ein. Erleichterungen für Grenzpendler.

Am Sonntag hat die Bundesregierung das Nachbarland Tschechien vom Hochinzidenzgebiet zum „normalen“ Risikogebiet heruntergestuft. Das bedeutet für alle tschechischen Pendler, die in Bayern arbeiten, dass sie keinen negativen Coronatest mehr vorweisen müssen.

Von der Testpflicht befreit sind außerdem diejenigen Menschen, die Verwandte oder Lebenspartner in Deutschland besuchen und kürzer als drei Tage zu Besuch bleiben, Lastwagenfahrer und Speditionsmitarbeiter. Letztere müssen nun nicht mehr die digitale Einreiseanmeldung nutzen.

Alle, für die keine Ausnahmeregelungen gelten, können sich künftig auch erst innerhalb von zwei Tagen nach der Einreise testen lassen.

Möglich ist das, weil sich die Lage in Tschechien verbessert hat: Innerhalb der vergangenen sieben Tage haben sich weniger als 150 Menschen je 100.000 Einwohner mit Corona infiziert. Die Regierung in Prag wagt erste Lockerungsschritte. Auch die Situation im letzten Virusvariantengebiet in Europa wird besser: Die französische Grenzregion Moselle wird zum Hochinzidenzgebiet heruntergestuft. Das hat vor allem Entschärfungen der Quarantäneregeln zur Folge.

(vl)