Oberpfalz: Volksmusik-Kalender informiert über Alternativangebote

Aufgrund der Coronapandemie werde zur Zeit viele Veranstaltungen abgesagt. Deshalb will der Bezirk Oberpfalz auf den Versand des Volksmusik-Kalenders in der gewohnten Form verzichten. Ersatzweise gibt es eine Zusammenstellung von Alternativangeboten:

Dass gemeinsames Singen, Tanzen und Musizieren auf unbestimmte Zeit nicht möglich sein werden, ist für Viele wohl ein schwerer Einschnitt. Für uns ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten, welche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben wurden und werden, oftmals hängen auch die Veranstalter selbst noch in der Schwebe.

Wir wollen deshalb in unserem Volkmusikkalender dieses Mal zur Abwechslung nicht bloß Absagen und Verschiebungen melden, sondern aufzeigen, wo es überall Möglichkeiten gibt, „troco“ (trotz Corona) volksmusikalisch auf seine Kosten zu kommen.

Wärmstens empfehlen möchten wir Ihnen die Sonderausstellung „Maurerklavier und Wanzenpress“, die derzeit im Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen zu sehen ist. Die Ausstellungsmacher Dr. Elmar Walter und Roland Pongratz haben die erfolgreiche Ausstellung extra für ihre Station in der Oberpfalz erweitert und erneuert. Die multimediale Sonderausstellung zur Harmonikageschichte, die vom Bayerischen Verein für Heimatpflege e.V. realisiert wurde, zeigt Musikinstrumente aus dem bayerischen und böhmischen Raum und die grenzübergreifende Musiktradition in Ostbayern. Wer seine Kopfhörer und/oder ein Smartphone dabei hat, kommt auch in den Genuss der Film- und Toninhalte. Aufgrund der Abstandsregeln dürfen nur sechs Personen gleichzeitig in die Ausstellung, Blaskapellen sollten also registerweise anreisen.

Apropos Harmonika: Während wir den nächsten Band der Neuen Folge der „Volksmusik aus der Oberpfalz“ vorbereiten, in dem Kompositionen von Bert Pinkl in Griffschrift gesetzt werden, möchten wir auf unsere bereits erschienenen Noten hinweisen. Diese finden Sie hier.

Um die Wartezeit bis zum 24. April 2021, auf diesen Termin haben wir den Zwiefachentag in Berching verschoben, zu verkürzen, können bei uns die zu den Zwiefachentagen in Hemau und Furth im Wald erschienenen Notenhefte mit Zwiefachen kostenlos bestellt werden. Auch die beliebten Singbücher „Gaih sing mer oans …“ und „Singen im Tirschenreuther Land können bei uns angefordert werden.

Noch fast druckfrisch ist die Neuauflage der vergriffenen Notenmappe „Zwiefache aus der Oberpfalz“, die zusammen mit der Abteilung Volksmusik des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V. herausgegeben wurde.

Ganz druckfrisch sind die „MOVAS“, die „Mitteilungen aus dem Oberpfälzer Volksmusikarchiv und den Sammlungen der Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz“. Hier werden Repertorien unserer Sammlungen herausgegeben. Der erste Band beinhaltet neben dem Verzeichnis der Liederbuchsammlung Manfred Langer vier Aufsätze u.a. zu den Fuchsmühler Gsangln und den volks- und folkmusikalischen Aktivitäten rund um die Anti-WAA-Proteste.

Wer mehr als Noten lesen möchte, findet in der Zeitschrift zwiefach Artikel rund um Volksmusik in Bayern. Abos, digitale Inhalte und ganze Hefte gibt es unter www.zwiefach.de. Einzelne Artikel können auch auf unserer Homepage heruntergeladen werden.

Beim Sommerspezial der Brettlspitzn am Pfingstsonntag sind mit Die zwoa Schneidig’n auch Musikanten aus der Oberpfalz auf der Bühne.

Zu guter Letzt noch der Hinweis auf das „drumherum dahoam“, bei dem Musikgruppen ihre Aufnahmen hochladen und Besucher sich ihr eigenes digitales Festivalprogramm zusammenzimmern können. Alle Infos gibt es hier.

(Quelle: Pressemitteilung Bezirk Oberpfalz)

Die Regierung der Oberpfalz macht auf weitere Alternativangebote aufmerksam:

-„Maurerklavier und Wanzenpress“

Die Ausstellung ist derzeit im Oberpfälzer Freilandmuseum zu sehen. Die Ausstellungsmacher Dr. Elmar Walter und Roland Pongratz haben die Schau – mit Unterstützung der Kultur- und Heimatpflege – extra für ihre Station in der Oberpfalz erweitert und erneuert. Die multimediale Sonderausstellung zur Harmonikageschichte zeigt Musikinstrumente aus dem bayerischen und dem böhmischen Raum wie auch die grenzübergreifende Musiktradition in Ostbayern. Mit Kopfhörern und/oder Smartphone kommt der Besucher auch in den Genuss der Film- und Toninhalte. Bitte beachten: Es dürfen immer nur sechs Personen gleichzeitig in die Ausstellung, die Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr besucht werden kann.

– Reichhaltiges Noten- und Informationsmaterial bei der Bezirksheimatpflege

Noch fast druckfrisch ist die Neuauflage der Notenmappe „Zwiefache aus der Oberpfalz“, die zusammen mit der Abteilung Volksmusik des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege herausgegeben wurde. Dem Thema Zwiefachen widmen sich auch die zu den Zwiefachentagen in Hemau und Furth im Wald erschienenen Notenhefte, die kostenlos bestellt werden können.

Nicht nur Zwiefache gibt es in den Singbüchern „Gäih, sing ma oans!“ (kostenlos) und „Singen im Tirschenreuther Land“ zu erkunden, die sich seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen.

Ganz aktuell sind die „Mitteilungen aus dem Oberpfälzer Volksmusikarchiv und den Sammlungen der Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz (MOVAS)“ erschienen. Der erste Band beinhaltet neben dem Verzeichnis der Liederbuchsammlung von Manfred Langer vier Aufsätze unter anderem zu den Fuchsmühler Gsangln und den volks- und folkmusikalischen Aktivitäten rund um die Anti-WAA-Proteste.

Ausgerüstet mit diesem umfangreichen Material dürfte sich die Wartezeit bis zu den nächsten Volksmusikveranstaltungen in der Oberpfalz sowie zum dann vierten Zwiefachentag in Berching am 24. April 2021 gut verkürzen lassen.

Eine genaue Auflistung der Veröffentlichungen findet sich auf der Homepage des Bezirks Oberpfalz unter www.bezirk-oberpfalz.de/heimat-kultur-bildung/kultur-und-heimatpflege/veroffentlichungen/veroffentlichungen.

Die Hefte und Noten können telefonisch unter 0941/9100-1381 oder per email bezirkhsheimatpflege@bezirk-oberpfalz.de bestellt werden.

(Bild: Archivbild aus dem März 2019)