Oberpfalz: Welpe Trenck übernimmt große Rolle bei Zentraler Diensthundeschule

Waldmünchen ist bekannt für das Freilichtfestspiel „Trenck der Pandur“. Hier in der Hauptrolle: Trenck! Einen Trenck gibt es nun auch bei der Zentralen Diensthundeschule (ZDHS) in Herzogenau bei Waldmünchen. Der kleine Malinois-Welpe wird er dort gerade auf seine künftige Hauptrolle als Diensthund in der Bayerischen Polizei vorbereitet. Seit Mitte Oktober ist der zweinhalb Monate alte Welpe nun dort und hat dort schon oft genug gezeigt, dass er nicht nur eine Nebenrolle spielen will – er hält sein „Herrchen“ Polizeihauptkommissar Jochen Beck ordentlich auf Trab. Doch nicht nur der Name verbindet den jungen Hund mit dem Freilichtfestspiel – sondern auch ein Halsband. Das bekam er vom Trenck-Verein geschenkt.

Und nicht nur deswegen herrscht eine enge Verbindung zwischen dem Freilichtfestspiel und der Zentralen Diensthundeschule, wie auch die Pressemitteilung zeigt:

„Das Freilichtfestspiel „Trenck der Pandur“ zieht jedes Jahr in den Sommermonaten um die 5.000 Besucher vor die historische Stadtmauer nach Waldmünchen – im Jahr 2019 zum 70. Mal. Der Trenck-Verein war auch mit dabei, als die Bayerische Polizei im Jahr 1974 das Gelände in Herzogau übernahm, das seit dem Jahr 2000 als Zentrale Diensthundeschule geführt wird. Der enge Kontakt ist über die Jahre nie abgerissen. Seit einigen Jahren arbeitet mit Polizeioberkommissar Alexander Imm sogar ein langjähriger Trenck-Darsteller als Innendienstleiter an der ZDHS.

Mitte Oktober nun ist ein neuer Trenck an der ZDHS eingezogen, allerdings noch im Babyalter. Der putzige kleine Geselle auf vier Pfoten verbreitet im Gegenzug zum berühmten Pandurenoberst alles andere als Angst und Schrecken, hat momentan aber nichtsdestoweniger alle Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Das gilt rund um die Uhr, denn sein Diensthundeführer Polizeihauptkommissar Jochen Beck muss für den quirligen Kerl momentan wieder so manche Nachtschicht einlegen. Die Diensthunde der Bayerischen Polizei leben bei ihren Hundeführern zuhause.

Alois und Martin Frank, Vorsitzende des Trenck-Vereins, besuchten am Dienstag den kleinen Trenck an der ZDHS und brachten als Geschenk ein Hundehalsband mit. Die Freude ist bei ihnen groß, dass bei der Bayerischen Polizei künftig ein Diensthund namens Trenck seinen Dienst verrichten wird und damit die enge Verbundenheit der ZDHS zu Waldmünchen zeigt. Der Trenck-Verein zählt an die 400 Mitglieder, rund 150 Schauspieler stehen jedes Jahr bei den Festspielen auf der Bühne. Sie sind eng mit der Geschichte ihrer Heimat verbunden und engagieren sich ehrenamtlich, ist auf der Internetseite www.trenckfestspiele.de nachzulesen.

Seit dem Projekt „Vom Welpen zum Diensthund“ vor fünf Jahren an der ZDHS kauft die Bayerische Polizei den vierbeinigen Nachwuchs vermehrt schon in so jungem Alter, um eine optimale Bindung zwischen Diensthundeführer und Diensthund zu ermöglichen. Trenck wird bald spielerisch an seine ersten Erziehungsaufgaben herangeführt und dann Stück für Stück auf den Polizeidienst vorbereitet. Als erwachsener und ausgebildeter Diensthund wird er dann ein zuverlässiger Partner sein und im Dienste der Sicherheit stehen.“
(Quelle: Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei)

(nh/Pressmitteilung Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei)

Bild: Quelle – Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei