Oberpfalz: Wie gehen Hilfsorganisationen mit der Corona-Krise um

Der Freistaat Bayern greift derzeit denen unter die Arme, die wirtschaftlich stark von den Folgen der Coronakrise betroffen sind. Doch nicht nur für Unternehmen sind es ungewisse Zeiten. Auch gemeinnützige Vereine und Hilfsorganisationen werden vor große Herausforderungen gestellt. Denn zahlreiche Veranstaltungen, die für Spendeneinnahmen sorgen, mussten bereits abgesagt werden. So zum Beispiel der Blaster Run in Hirschau. Dieser wäre jetzt im Mai angestanden. Doch aufgrund der Corona-Pandemie muss dieser ausfallen. Die Einnahmen aus dem Sport-Event wären dem Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche – kurz FLIKA – des Klinikums St. Marien in Amberg zugute gekommen. Dieses Geld hätte man laut der Vorsitzenden des Fördervereins, Margit Meier, gut für die Finanzierung der sozialen Projekte gebrauchen können. Man hoffe, dass sich die Lage mit Corona im Laufe des Jahres auch für den Förderverein wieder entspannen wird, so Margit Meier weiter.

Dem Hilfsprojekt „Adventslicht“ in Weiden geht es ähnlich. Dr. Renate Freuding-Spintler hat ihre traditionelle Adventslicht-Speisung bereits zwei Wochen vor dem offiziellen Ende absagen müssen. Sie hofft, dass sie die Aktion, bei der Bedürftige dreimal in der Woche eine warme Mahlzeit bekommen, ab Oktober ohne größere Einschränkungen wieder aufnehmen kann. Über eine Spende durfte sich Dr. Renate Freuding-Spintler aber dennoch freuen. Diese hat Ann-Kristin Leng gesammelt, indem sie für ihren Freundeskreis rund 40 Masken genäht hat. Diese waren alle bereit, sich in Form einer Spende an das Adventslicht dafür zu bedanken.

(awa)