Pilotprojekt zur Drohnenabwehr

Gefängnismauern gelten als unüberwindbar. Doch die Gefahren müssen neu justiert werden. Denn Drohnen sind unauffällig und überwinden auch Stacheldraht und Mauern. Deshalb rüstet der Freistaat auf. In einem Pilotprojekt sollen die Gefängnisse durch ein Drohnenabwehrsystem geschützt werden. Vorreiter ist Amberg.

Oberpfälzer Heimat: Drohnenabwehrsystem für die JVA

Hier entsteht derzeit für 60.000 Euro ein Drohnendetektions-System. Es kann Drohnen orten, um bereits im Vorfeld eingreifen zu können. Denn per Drohne könnten die Sicherheitssysteme der Gefängnisse ausspioniert werden. Oder es könnten Handys, Drogen und Waffen in die Gefängnisse geschmuggelt werden. Das will das Justizministerium verhindern.

Dazu wurde bereits im Herbst 2020 ein Pilot gestartet. In dem 75.000 Euro teuren Projekt sind für acht der 36 bayerischen Gefängnisse Abschussgeräte angeschafft worden. Justizminister Georg Eisenreich persönlich hat sie vorgeführt. Nun wurde die Drohnenabwehr ausgeweitet und mit der Groß-Investition ein neues Detektorsystem installiert.

Die Anlage in Amberg ist nahezu fertig und wird derzeit erprobt.

(gb)