Pirk: Wie funktioniert Notbetreuung in einer Pandemie?

Kinderbetreuung weiterhin nur als Notbetreuung – Hygienekonzept auch für Kinder

Aufgrund der Corona-Lage wird in der Kindertagesstätte zum Hl. Martin in Pirk derzeit nur Notbetreuung für Kinder angeboten. Normalerweise werden rund 93 Kinder dort pädagogisch betreut. Derzeit sind nur etwa rund 30 Kinder in der erzieherischen Einrichtung, denn: Nur Eltern, die nicht zu Hause arbeiten können, dürfen ihre Kinder in die Kindertagesstätte bringen – das ist gesetzlich vorgeschrieben.

Auch ein spezielles Hygienekonzept wurde dort erarbeitet und derzeit umgesetzt: Die Eltern dürfen die Kita nicht betreten. Auch das mehrmalige Händewaschen der Kinder und der Erzieher ist Pflicht. Zudem wird eine Schnur im Garten gespannt, um Kindergruppen voneinander zu trennen und um das Infektionsrisiko zu vermeiden. Das Tragen der Masken von Erziehern während der Notbetreuung sei ebenso Pflicht, so die stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte Stephanie Reil. Zugleich sei dies aber auch ein Problem für die Sprachentwicklung der Kinder. Denn diese wären dadurch nicht in der Lage, die Mimik der Erzieher hinter den Masken zu erkennen, das erklärt Eveline Fritsche, die Leiterin der Kindertagesstätte in Pirk.

Mit Skype-Konferenzen Kontakte aufrecht erhalten

Mit Skype-Sitzungen werde zudem versucht den Kontakt unter den Kindern aufrecht zu erhalten, damit die sozialen Kontakte und die Freundschaften unter den Kindern nicht gänzlich abreißen, so Eveline Fritsche.
Wann die Kindertagesstätten wieder für alle Kinder geöffnet sein wird, das entscheidet die Politik. Bis dahin heißt es wohl, Zähne zusammenbeißen und durchhalten – für die Kinder, für die Erzieher und für die Eltern. (mak)