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Regensburg: Traurige Gewissheit im Fall Malina Klaar

Heute Morgen wurde eine leblose Person bei Donaustauf aus der Donau geborgen. Laut Angaben der Polizei handelt es sich dabei mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um die vermisste Studentin Malina Klaar. Gegen 8.15 Uhr entdeckte eine Spaziergängerin eine leblose Person in der Donau bei Donaustauf und verständigte umgehend die Polizei.

Ein Sprecher der Polizei gab an, dass es sich dem Erscheinungsbild nach um die 20-jährige vermisste Malina Klaar handle. Anhand eines DNA-Tests wurde dieser Verdacht inzwischen zweifelsfrei bestätigt. Die Familie sei umgehend informiert worden.

Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg führte noch am gleichen Tag eine Obduktion der Leiche und entsprechende rechtsmedizinische Untersuchungen durch, um die genaue Todesursache festzustellen.

Aufgrund der langen Liegezeit der Leiche im Wasser war die Feststellung einer konkreten Todesursache letztlich nicht mehr eindeutig möglich. Die bei der Sektion festgestellten Leichenerscheinungen, als auch die Ermittlungen der Kripo Regensburg lassen sich mit einem Tod durch Ertrinken in Einklang bringen. Weiterführende Untersuchungen sind in Auftrag gegeben worden, deren Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Die rechtsmedizinischen Untersuchungen an der Leiche erbrachten keine Hinweise auf Spuren einer Gewalt- oder Fremdeinwirkung.

(ac)