Regensburg: Wie sicher ist die Oberpfalz?

Alljährlich veröffentlicht das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg den Sicherheitsbericht – er fasst alle Daten über die Einsätze, Straftaten und Unfälle des vergangenen Jahres zusammen. Heute wurde der Bericht für 2018 vorgestellt. Er zeigt: Die Zahl der Straftaten ist nur um 0,3 Prozent gestiegen. Die Zahl der Einsätze nahm sogar um mehr als 2 Prozent zu – 144 007 waren es im Jahr 2018.

Viele dieser Einsätze sind Verkehrsunfälle: Sie stiegen um fast 400 an; die Zahl der Verkehrstoten dagegen ist mit 54 auf einem historischen Tief.

Stark zurückgegangen sind auch die Wohnungseinbrüche in der Oberpfalz: 2018 waren es nur 251, das ist der tiefste Wert der vergangenen zehn Jahre. In 122 Fällen blieb es sogar beim bloßen Einbruchsversuch.

Und auch bei Rauschgiftdelikten verzeichnet die Polizei Erfolge: Die Zahl der aufgedeckten Fälle ist auf einem Höchststand. Das bedeute jedoch nicht erhöhte Drogenkriminalität, sondern ein stärkeres Durchgreifen und häufigere Kontrollen durch die Beamten, so Polizeipräsident Gerold Mahlmeister.

Auch Angriffe auf Polizisten waren Thema der Pressekonferenz: Sie haben in der Oberpfalz stark zugenommen. Dies ist einer der Gründe, aus dem Streifenpolizisten künftig mit sogenannten Bodycams ausgestattet werden. Sie sollen den Einsatzkräften Schutz bieten und vor Gericht als Beweismaterial dienen. (jl)