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Rieden/Kreuth: Polizeibilanz zu G.O.N.D. Festival

Von Donnerstag bis Sonntag wurde in Kreuth bei Rieden das G.O.N.D. – die größte Onkelz Nacht Deutschlands – gefeiert. Tausende Deutsch-Rock-Fans kamen dafür in die Oberpfalz. Die Polizei zieht nach vier Tagen Festival Bilanz. Laut Pressebericht der PI Amberg ist, mit Bezug zum Besucherrückgang, der viertägigen Veranstaltungsdauer und dem durchwegs hohen Alkoholisierungsgrad der Teilnehmer, die Zahl der straf- und ordnungsrechtlich relevanten Auffälligkeiten in diesem Jahr niedriger als die Jahre zuvor.

Ordnungs- und Sicherheitsstörungen waren: Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Diebstähle. Hauptursache war laut Polizei der übermäßige Alkoholkonsum. Aber auch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz wurden beanstandet.

Besonderes Augenmerk hatte die Polizei auf das Abbrennen Bengalischer Fackeln. Am Freitagabend wurde in der Menschenmenge vor der Bühne eine Fackel entzündet. Nach dem Löschen, konnte eine verantwortliche Person festgenommen werden. Während des Auftritts der vorletzten Band am Samstagabend wurden mehrere Bengalische Fakeln gezündet. Daraufhin fand der Auftritt der Band ein jähes Ende, die Musik wurde unterbrochen und die acht Verursacher wurden angezeigt.

Alle Personen, die sich nicht an die Regeln hielten, mussten das Festivalgelände sofort verlassen – begleitet von Angehörigen des Sicherheitsdienstes

Laut Polizei kam es weder bei An- noch bei der Abreise zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen. (nh / Pressemitteilung PI Amberg)

Unseren Bericht zum Auftakt des G.O.N.D. seht ihr hier: