Sabine Heibls Klöppelkunst: Klöppeln in 3 Dimensionen

Sabine Heibls moderne Klöppelkunst: Die Klöpplerin aus Weiherhammer verknüpft Tradition mit Moderne.

Klöppeln ist traditionelle Handwerksarbeit. Die ersten Klöppelarbeiten entstanden in Italien und in Belgien im 14. und 15. JahrhundertErst im 16. Jahrhundert wurde in Deutschland Spitze per Hand hergestellt.

Sabine Heibl ist leidenschaftliche Klöpplerin seit rund 30 Jahren. Ihre Arbeiten waren anfangs traditionell, erklärt sie. Dabei entstanden Tischdecken, Gardinenschmuck oder aber auch Spitze zur Veredelung von heimischer Tracht. Jahre später besuchte sie dann einen Klöppelkongress in Weingarten am Bodensee. Dort habe sie dann Feuer gefangen für moderne Klöppelarbeiten, erklärt sie. Sabine Heibl klöppelt 3D-Skulpturen. Auch Schmuck, wie Ohrringe oder Ketten, Dekoartikel oder modische Accessoires gehören mittlerweile zu ihrem Klöppelrepertoire.

An Ideen mangele es ihr nicht, so Sabine Heibl. Inspirieren lässt sie sich beispielsweise auch auf Klöppeltreffen in ganz Deutschland. Als Klöppelpädagogin gibt sie mittlerweile auch ihr Wissen weiter.

(mak)