Schmidgaden: Klimaschutz beginnt in der Kommune

Immer wieder sorgt Greta Thunberg für Schlagzeilen. Aber: Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder ist sich sicher: Klimaschutz beginne vor Ort in der Kommune. Deshalb hat sie einen Informationsnachmittag mit der Umweltministerin Svenja Schulze organisiert. Dort wurden die Chancen und der Nutzen regionaler Energieerzeugung diskutiert und am Beispiel des Solarfeld entlang der A6 beim Rastplatz Stocker Holz verdeutlicht.

Denn der Solarpark versorgt bis zu 200 Haushalte mit erneuerbarem Strom. Am Rastplatz Stocker Holz entlang der A6 ist das Solarfeld 2018 von der Bürgerenergie Mittlere Oberpfalz eG – kurz BEMO – in Betrieb genommen worden. Das Besondere daran ist, dass die BEMO einen genossenschaftlichen Ansatz mit ihrem Solarfeld verfolgt. Das bedeutet, der Bürger kann sich direkt selbst beteiligen.

Das Solarfeld an der A6 ist ein Beispiel dafür, wie sich vor Ort in den Kommunen für den Klimaschutz eingesetzt werden kann. Und genau das ist Thema des kommunalpolitischen Fachgesprächs in Schmidgaden. Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hat dazu eingeladen.

Der Ausbau erneuerbarer Energien müsse entschieden vorangetrieben werden, so die Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Es müssten gemeinsam Strategien erarbeitet werden und das Handeln eines jeden in verschiedenen Bereichen kritisch hinterfragt werden. Denn es gehe darum, für die Chancen und den Nutzen regionaler Energieerzeugung zu werben.

Mit einer Demonstration und hitzigen Diskussionen brachten Landwirte aus der Region ihren Ärger über politische Entscheidungen zum Ausdruck. Allen voran die Düngeverordnung und die Stromtrasse.

(vl)