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Schwandorf: Werbung für und Warnung vor AfD

Die AfD hat in Schwandorf ihre Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl vorgestellt: Dr. Alice Weidel. Sie sprach in der Oberpfalzhalle über die negativen Auswirkungen des Euros und der derzeitigen Finanzpolitik. Deutsche Steuergelder würden in Milliarden Höhe für die Eurorettung verschwendet werden. Dafür erntete sie viel Applaus. Ebenso Applaus gab es für die Redner einer Gegendemonstration vor der Halle. Bei einem „Fest der Toleranz und Menschenrechte“ warnte man vor dem „Wolf im Schafspelz“ AfD. Die Partei sei alles andere als tolerant und sehr gefährlich. Ein Großaufgebot der Polizei überwachten den Ablauf beider Veranstaltungen.

Innerhalb der Einzäunung war das bestimmende Thema der Euro. Denn der schade Deutschland laut AfD nur. So sagte der Direktkandidat für Neumarkt/Amberg, Peter Boehringer, dass für die Rettung der Währung bereits Milliarden an Steuern verschwendet wurden. Deshalb müsse der Euro abgeschafft werden. Eine Forderung, die beim „Fest der Toleranz“ als völlig rückwärtsgewandt bezeichnet wurde.

Auch Dr. Alice Weidel wandte sich in ihrer Rede gegen die Euro-Befürworter. Aber nicht nur. Deutliche Worte fand sie bei Themen wie dem Bankensystem, der Flüchtlingspolitik und der inneren Sicherheit. So sagte sie, es brauche keine Willkommens- sondern eine Abschiedskultur. Deutschland sei kein Einwanderungsland für Unkultivierte. Die Sicherheit werde durch die derzeitige katastrophale Politik zertrümmert. Die AfD sei deshalb die einzig konsequente Alternative bei der Bundestagswahl.

Denn sie schütze die deutsche Leitkultur und verhindere, dass aus Deutschland der Orient werde. Genau solche Äußerungen sind es, die beim „Fest der Toleranz“ stark in der Kritik standen. (eg)