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Schwandorf: Einweihung der neuen Räume der Frühförderstelle

Die Frühförderstelle in Schwandorf ist Anlaufstelle für Eltern deren Kinder krank oder in der Entwicklung verzögert sind. Von Geburt an bis zur Einschulung ist diese Förderung in Form von therapeutischer oder heilpädagogischer Behandlung möglich. Damit das in Zukunft noch besser gelingt und mehr Eltern das Angebot in Anspruch nehmen können, hat die Frühförderstelle in der Lilienthalstraße in Schwandorf neue Räume bekommen, die jetzt eingeweiht wurden.

150.000 Euro haben die Umbaumaßnahmen gekostet. Das Ergebnis sind mehr Räume und damit auch mehr Platz für die 22 Mitarbeiter der Außenstelle in der Lilienthalstraße. Zuständig ist diese Stelle für den westlichen Landkreis, sprich neun Gemeinden, sowie die Stadt Schwandorf.

Betreut werden derzeit 160 Kinder. In den letzten zehn Jahren habe sich die Zahl verdoppelt, so Irmgard Merkl, Bereichsleitung der Frühförderstellen und der Kindertagesstätte. Geeignet ist das Angebot der Frühförderstelle für Kinder vom Säuglingsalter bis zur Einschulung, die in ihrer Entwicklung Unterstützung brauchen. Bestandteile der Therapie sind dann unter anderem Logopädie, Ergo- oder Physiotherapie. Die Maßnahme kann zunächst für maximal 12 Monate genehmigt werden. Kostenträger ist der Bezirk Oberpfalz sowie die Krankenkassen nach ärztlicher Verordnung. (sd)