Schwandorf: Familienbildung wenig bekannt

Eine Studie zur Familienbildung im Landkreis Schwandorf zeigt: Nur 30,7 Prozent der Befragten nutzen das Angebot. Entscheidender Hinderungsgrund sei die fehlende Bekanntheit des Angebots.

Eltern und Familien in allen Lebenslagen unterstützen – das will die Familienbildung im Landkreis Schwandorf. Mithilfe von Workshops oder Informationsveranstaltungen sollen beispielsweise Lösungsvorschläge bei Erziehungsfragen erarbeitet werden.

Workshops sollen besser werden
Die Aktionen sollen jetzt noch weiter optimiert werden. Deswegen ist eine Studie vom Landkreis zusammen mit dem Zentralinstitut für Ehe und Familie der Universität Eichstätt-Ingolstadt durchgeführt worden. Dafür wurden per Zufall 15.500 Fragebögen an Familien im Landkreis verteilt, sowie 300 Anbieter von Familienbildung befragt. 56,1 Prozent der befragten Eltern gaben an, mit dem Angebot im Landkreis zufrieden zu sein.

Mehr Werbung für die Angebote
Nur 30,7 Prozent der befragten Eltern nutzen das bisherige Angebot mit ihren Kindern. Entscheidender Hinderungsgrund: die fehlende Bekanntheit.

Deswegen gilt jetzt: mehr Werbung, Aktionen optimieren, gezielt andere Gruppierungen ansprechen um die Zielgruppen zu erweitern und sich besser mit Trägern zu vernetzen.

(sh)