Schwandorf: Gärtnereien von der Corona-Krise stark betroffen

Geschlossene Türen, keine Kunden und Unmengen an Pflanzen, die nicht verkauft werden können. Die Gärtnerei Irrgang in Schwandorf ist eine von vielen Gärtnereien in Bayern, die stark von den Zwangsschließungen betroffen sind.

Normalerweise würden Gärtnereien mindestens die Hälfte des Jahresumsatzes in der Zeit nach Ostern machen, erklärt der Gärtnermeister Christian Irrgang. Werden die Ausgangsbeschränkungen nach dem 19. April nochmals verlängert anstatt gelockert, dann würden viele Gärtnereien diese Krise wohl nicht überleben. Dass die Stimmung bei den Mitarbeitern am Boden ist, mag nicht verwundern, so Christian Irrgang.

Zudem bekäme jeder Gärtnereibetrieb, der mehr als zehn Mitarbeiter hat, keine Soforthilfe. Für Christian Irrgang unbegreiflich. Denn auch sein Unternehmen sei angewiesen auf eine staatliche Soforthilfe. Was ihn noch ärgert: Die Supermärkte machen jetzt das Geschäft mit dem Verkauf von Pflanzen. Und das obwohl Solidarität gerade in diesen Zeiten ganz groß geschrieben werden müsste.

(cg)