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Schwandorf: Innenminister lobt „Element der Sicherheit“

Bei der Verfolgung von Dieben kommt es vor allem auf eines an: Auf Schnelligkeit. Sprachbarrieren sind da dann eher hinderlich. Genau hier setzt die Arbeit des Gemeinsamen Zentrums der deutsch-tschechischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Schwandorf an. Denn Straftäter machen auch vor Landesgrenzen nicht Halt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich auf Einladung von CSU-Landtagsabgeordneten Alexander Flierl und CSU-Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier selbst ein Bild von der Arbeit des Gemeinsamen Zentrums gemacht.

Und er kam zu folgendem Fazit: „Wenn es es nicht gäbe, dann müsste es erfunden werden“. Zudem hob er die hohe Bedeutung der grenzübergreifenden Polizeiarbeit hervor: Es sei angesichts der Gesamtentwicklung in Europa nach wie vor ein wichtiges Element der Sicherheit.

Im Gemeinsamen Zentrum arbeiten derzeit rund 100 Menschen. Das Zentrum ist dabei nicht operativ tätig. Vielmehr geht es darum, auf Anfrage die Polizeiarbeit mit Informationsbeschaffung zu unterstützen – und das ohne Sprachbarrieren.

Einen Wunsch wurde bei dem Ministerbesuch auch noch laut. Dem nach einem zeitnahen Neubau für die Arbeit des Gemeinsamen Zentrums. Hierzu signalisierten die Politiker Unterstützung. (nh)