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Schwandorf: Kein Leben ohne (Wild-)Bienen

Sie lebt etwas länger als einen Monat, wiegt ungefähr 0,1 Gramm und ist heimisch in den Oberpfälzer Wäldern und Wiesen – die Biene. Ein Tier das viel bewirkt. Sie zählt neben Schweinen und Rindern zu den wichtigsten Nutztieren in Deutschland.

Um auf dieses kleine und häufig unterschätzte Tier aufmerksam zu machen, hat das Stadtmuseum Schwandorf vergangenen Dienstag seine zweiteilige Ausstellung „Kein Leben ohne (Wild-)Bienen“ eröffnet.
Der erste Teil des Ausstellungsprojekts setzt dabei die Honigbiene in den Fokus. Der Besucher erfährt hier mehr über das Tier an sich und welchen Nutzen der Mensch von ihm hat. Damit einher geht die Geschichte der Imkerei, die mit Ausstellungsstücken – viele älter als 100 Jahre – anschaulich dargestellt wird.

Anschließend widmet sich dann ab Juni der zweite Teil des Projektes den Wildbienen, Hummeln und Hornissen. Im Mittelpunkt steht deren Lebensweise und Bedeutung. Es werden aber auch deren Gefährdung und Schutzmöglichkeiten aufgezeigt.

Außerdem bietet das Stadtmuseum zu der Ausstellung ein umfassendes Begleitprogramm an. Neben zwei Vorträgen im April und Juni, gibt es auch ein großes Kinderprogramm in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien. Hier ist vom Nistkasten Bauen bis hin zum Wachskerzen Basteln für jeden etwas dabei.
Weitere Infos finden Sie unter www.schwandorf.de. (ed)