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Schwandorf: Mädchen nimmt gefährliches Munitionsteil als Andenken mit nach Hause

Eine 9-jährige Schwandorferin fand beim Osterurlaub in Ostdeutschland auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz ein Metallteil, welches sie als Andenken, nach eigenen Angaben an die Oma, mit nach Hause nahm. Die Eltern waren aufgrund der Auskunft eines dortigen Bekannten der Meinung, das Teil sei ungefährlich. In Schwandorf angekommen, wurde ein Hausmeister auf das Objekt aufmerksam, behielt es sicherheitshalber ein und verständigte die Polizei. Diese wiederum identifizierte es als Teil eines Geschosses, weshalb der Kampfmittelbeseitigungsdienst informiert wurde. Der rückte umgehend an und entsorgte den, wie sich heraus stellte, überhaupt nicht ungefährlichen Schrott, fachgerecht. Bei dem Teil handelte es sich um die Kartusche eines Kleingeschützgeschosses aus dem Zweiten Weltkrieg, welches noch einen Teilzünder enthielt. Bei nicht fachgerechter Handhabung hätte es zu einer Explosion und damit verbunden zu tödlichen Verletzungen kommen können. Die zunächst uneinsichtigen Eltern wurden auf die Gefahr hingewiesen. Außerdem wurde die in Ostdeutschland für einen Bekannten der Familie zuständige Polizeidienststelle informiert, da der Bekannte das gleiche Munitionsteil mit nach Hause genommen hatte.
(Quelle: PI Schwandorf)