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Schwandorf: Netzwerktagung zur Digitalisierung

Im Schwandorfer Landratsamt haben heute Vormittag die Vertreter der oberpfälzer Bildungsregionen getagt. Zu denen gehören Schwandorf, Tirschenreuth, Amberg-Sulzbach, Amberg, Neumarkt und Cham.

Die Initiative „Bildungsregionen Bayern“ wurde vom Bayerischen Sozial- und Arbeitsministerium im Jahr 2012 gestartet. Ziel ist es, laut Pressemitteilung, die Zukunft der jungen Menschen in der Region mit einem passgenauen und nachhaltigen Bildungsangebot zu sichern. Ferner sollen die verschiedenen Bildungsangebote vor Ort stärker vernetzt und aufeinander abgestimmt werden.

Im Zuge dessen ging es heute unter anderem um die Digitalisierung an Schulen. Eine Herausforderung, hieß es heute Vormittag bei der Tagung. Mit Ablauf der Schuljahres 2018/19 soll die Endfassung des Medienkonzepts stehen. Ferner müssen die Lehrer fit für den digitalen Unterricht gemacht werden. Bis die dazugehörigen Förderrichtlinien stehen, wird es allerdings noch etwas dauern. Zurzeit wird noch darüber diskutiert, wer wie viel fördert: der Schulaufwandsträger (also Städte, Kommunen und Landkreise) oder der Freistaat Bayern?

Eine schnelle Lösung ist gewünscht, denn es sollen nicht nur einzelne Projektschulen in den Genuss des digitalen Unterrichts kommen. (tb)