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Schwandorf: Schwerer Verkehrsunfall auf A93

Auf der A93 bei Schwandorf hat sich heute Nachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei geriet ein PKW unter einen LKW. Zwei Personen wurden lebensgefährlich, ein Beifahrer mittelschwer verletzt. Bei den Rettungsmaßnahmen soll auch ein Rettungswagen in einen der beiden Rettungshubschrauber gefahren sein, dieser ist nun flugunfähig. Die Autobahn in Fahrtrichtung Hof ist derzeit komplett gesperrt. (Stand: 26.07.2017; 18:00 Uhr)

(nh/ Videoreporter: Jürgen Masching)

 

 

 

Hier dazu der offizielle Pressebericht der VPI Amberg:

Schwandorf / BAB A93. Am Mittwoch, 26.07.2016, gegen 15.00 h, ereignete sich auf der BAB A93 in Fahrtrichtung Hof, Höhe der Ausfahrt Schwandorf-Nord, ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Hierbei war ein 68-jähriger Kraftfahrer aus dem Raum Ingolstadt mit seinem Sattelzug MAN am baustellenbedingten Stau-Ende auf einen Pkw Audi A3 aufgefahren. Der Pkw wurde hierbei gegen das Heck des vor ihm fahrenden Sattelaufliegers eines rumänischen Sattelzugs gequetscht, welcher von einem 23-jährigen Fahrer gelenkt wurde.

 

Die drei Insassen im Pkw Audi, ein 36-jähriger Fahrer aus Pfreimd, eine 28-jährige Mitfahrerin aus Schwarzenfeld und ein weiterer 34-jähriger Mitfahrer aus dem Landkreis Tirschenreuth wurden schwer verletzt. Der eingeklemmte Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Pkw Audi gerettet werden. Die Mitfahrerin im Pkw erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Regensburg geflogen.

Der Gesamtschaden an den beiden Sattelzügen und dem Pkw beläuft sich auf etwa 125.000.- Euro.

 

Gegen den 68-jährigen Auffahrer wird u.a. wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Amberg ordnete die Hinzuziehung eines Gutachters sowie die Sicherstellung der drei beteiligten Fahrzeuge an.

 

Am Unfallort waren Feuerwehrkräfte aus Schwandorf, Wackersdorf und Schwarzenfeld sowie Kräfte vom BRK und der Autobahnmeisterei Schwandorf im Einsatz.

 

Ein weiterer bereits gelandeter Rettungshubschrauber wurde im Rahmen des Einsatzes von einem Einsatzfahrzeug touchiert, wodurch dieser an den Rotorblättern so beschädigt wurde, dass er nicht mehr starten konnte. Der Helikopter musste durch angeforderte Techniker für den Abtransport auf einen speziellen Tieflader demontiert werden. Der Sachschaden am Hubschrauber beläuft sich auf etwa 300.000,- Euro.

 

Die Autobahn war für etwa sechs Stunden in Richtung Nord gesperrt.

 

Hier der OTV-Bericht vom 27.07.2017: